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PD Dr. med. Thomas Köhnlein

Wir freuen uns, ab dem 03.07.2018, Herrn PD Dr. med. Thomas Köhnlein aus Leipzig als weiteren Pneumologen hier in Teuchern im Team zu haben

 

FEV1/FVC < LLN UND/ODER < 0,7 BEI COPD? ZUR DIAGNOSTISCHEN RELEVANZ VON FEV1/FVC > LLN UND < 0,7

Mühle A 1, Mühle J 2, Schreiber J 3

1 Internistisches Facharztzentrum Teuchern, 2 Domgymnasium Naumburg, 3 Universitätsklinik für Pneumologie, Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg 

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„Spiroergometrie bei chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) ...“.

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Allergiestudie - "Pollen sind nicht gleich Pollen"

Wissenschaftler der Münchener Universität stellten heraus, dass die Wirkung von Pollen sehr unterschiedlich sein kann. Ob beispielsweise Birke, Gräser oder Oliven - in Abhängigkeit vom Zeitpunkt und Ort ihrer Entstehung können die Mengen der allergieauslösenden Eiweißverbinden stark variieren. Somit kann die Polle einer gleichen Pflanzen-Art aus unterschiedlichen Regionen Europas auch unterschiedlich starke allergische Reaktionen auslösen.

Wie die Zeitschrift "Atmospheric Enviroment" (Volume 55, August 2012, Pages 496–505) veröffentlichte, wollten die Wissenschaftler im Rahmen der dreijährigen  "Hialine-Studie" nähere Erkenntnisse zu den Hauptauslösern des Heuschnupfens gewinnen. Dazu stellten Forscher in 11 europäischen Ländern spezielle Untersuchungen zu den Pollen von Birken, Gräsern und Oliven an. Zwar gibt bereits die Pollenkonzentration in der Luft Auskunft darüber, wie sehr die Pollen belastend auf die betroffenen Allergiker wirken. Ob die einzelnen Pollen jedoch besonders aggressiv sind oder nicht, dazu fehlten noch nähere Erkenntnisse. In Abhängigkeit der Pflanzenreife beinhalten die Pollen einer Pflanze zum einen abweichende Allergene. Zum anderen ist auch die Menge dieser aggressiven Verbindungen sehr unterschiedlich. Besonderen Wert legten die Wissenschaftler daher auf einen möglichen Zusammenhang zwischen der Anzahl der Pollen und der Menge der ausgeschütteten Allergene. Im Ergebnis zeigte sich, dass in den meisten Fällen die Pollenzahl mit der Allergenmenge übereinstimmte.

In Abhängigkeit der Messstationen und der Tage, an denen die Messungen vorgenommen wurden, wich das allergische Potential einer Pflanzensorte jedoch stark voneinander ab. Diese großen Schwankungen gab es vor allem bei den Pollen von Gräsern. Als Beispiel: Gräserpollen in Frankreich setzten eine siebenfache Menge einzelner Allergene frei als solche in Portugal. Bei Oliven-Pflanzen führten bereits zwei Messstationen, die "nur" 400 km voneinander entfernt waren, dazu, dass sich ein sehr unterschiedliches Allergenpotential ausbildete.

Die Wissenschaftler stellten außerdem fest, dass auch das Wetter maßgeblich dazu beitragen kann, dass Gegenden, die eigentlich kein oder nur geringes Allergenpotential haben, plötzlich von "eingeflogenen" Pollen aus benachbarten Ländern überflutet waren.

Mittels der neuen Erkenntnisse könnte den Allergikern zukünftig geholfen werden, indem die Auswertungen zur Pollenkonzentration, zum Pollenflug und den Wetterdaten kombiniert werden, um daraus noch aussagekräftigere Allergenvorhersagen liefern zu können.

  

Health Claims - EU veröffentlicht zugelassene Gesundheitsangaben

"Gut für Herz und Kreislauf", "stärkt die Abwehrkräfte" oder "fördert die Gesundheit ihrer Kinder" - künftig dürfen Lebensmittel nur noch mit gesundheitsbezogenen Angaben beworben werden, wenn diese Wirkung wissenschaftlich erwiesen ist; so berichtet Heike Kreutz vom aid infodienst Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz e. V.
Die Europäische Kommission hat nach langjähriger Prüfung eine Liste mit 222 zulässigen "Health Claims" veröffentlicht, die in der gesamten Europäischen Union gültig ist. Damit soll der Verbraucher vor irreführender Werbung geschützt und bei seiner Kaufentscheidung unterstützt werden. Die Lebensmittelhersteller haben sechs Monate Zeit, um ihre Werbung an die neuen Anforderungen anzupassen. Ab Anfang Dezember 2012 sind alle Angaben verboten, die nicht zugelassen sind und für die kein aktuelles Zulassungsverfahren läuft.

Die Europäische Kommission hat vor allem Werbung für Vitamine und Mineralstoffe zugelassen. So dürfen Hersteller ihre Produkte damit anpreisen, dass Vitamin C das Immunsystem stärkt und Calcium wichtig für die Knochen ist, wenn bestimmte Mengen zugesetzt werden. Auch Aussagen wie "Phytosterine senken den Cholesterinspiegel" und "Wasser reguliert die Körpertemperatur" sind erlaubt. Die Behauptung, dass probiotische Jogurts positiv auf das Immunsystem wirken, darf in Zukunft nicht mehr verwendet werden.

(Quelle: aid.de)

 

  

Sport



Die "Leistungsdiagnostik" im Sport

Die so genannte "Leistungsdiagnostik im Ausdauerbereich" dient der Ermittlung der aktuellen maximalen körperlichen Leistungsfähigkeit eines Menschen durch Erfassung von wissenschaftlich akzeptierten Körperparametern unter Belastung. Gleichzeitig werden die "individuelle aerobe Schwelle (IAS)" und die "individuelle anaerobe Schwelle (IANS)" ermittelt, die für das Ausdauertraining relevante Orientierungsgrößen sind.

Als Verfahren der Leistungsdiagnostik gelten das Belastungs-EKG, die Laktatdiagnostik mit Bestimmungen in der Ruhe-, Belastungs- und Erholungsphase sowie die Messung der Atemgase und maximalen Sauerstoffaufnahme unter Belastung (Spiroergometrie oder Ergospirometrie).
In der ärztlichen Praxis werden – entsprechend der betriebenen Sportdisziplin oder Hauptbelastungsform – die Belastungsuntersuchungen auf dem Laufband oder auf dem Fahrradergometer durchgeführt. In der leistungssportlichen Praxis werden zusätzlich auch Feldtests gemacht.

Mit Hilfe der Spiroergometrie und/oder Laktatdiagnostik lässt sich in der Belastungs-Untersuchung feststellen, auf welche Form der Energiebereitstellung (aerober Fettstoffwechsel, aerober Kohlenhydratstoffwechsel, anaerober alaktazider Stoffwechsel oder anaerober laktazider Stoffwechsel) der Proband in Abhängigkeit von der Belastungsintensität zurückgreift. Für diese unterschiedlichen Formen der Energiebereitstellung stehen verschiedene Energieträger zur Verfügung (Kreatinphosphat, Adenosintriphosphat, Glucose, Glykogen, Körperfett und Blutfette).
Durch die gleichzeitige Aufzeichnung der Herzfrequenz gelingt die Zuordnung der einzelnen Belastungsformen. So lässt sich ein individueller Trainingsplan mit Angabe von unterschiedlichen Trainingsbereichen und entsprechenden Zielherzfrequenzen erstellen. Dabei orientiert man sich nicht nur an der individuellen aeroben und individuellen anaeroben Schwelle, sondern auch an der Zielsetzung des Trainings und an den zur Verfügung stehenden Trainingseinheiten pro Woche.

Die Leistungsdiagnostik gibt somit Aufschluss über die maximale Leistungs- und Belastungsfähigkeit eines Menschen. Auf der Grundlage der Leistungsdiagnostik kann ein zielorientiertes Training geplant und durchgeführt werden. Im Freizeit- und Gesundheitssportbereich dienen die erhobenen Daten dem optimalen und individuellen Trainingsaufbau. Im Leistungssportbereich dient die Leistungsdiagnostik einer optimierten Trainingsplanung und Verbesserung der körperlichen Leistungsfähigkeit. Der Verlauf der leistungsdiagnostischen Befunde ermöglicht die Objektivierung der Leistungsentwicklung und die stete Optimierung des Trainingsplans.

Leistungsdiagnostik ist für alle Menschen sinnvoll, die ein effizientes Ausdauertraining machen möchten. Neben Leistungs- und ambitionierten Freizeitsportlern sind es auch Gesundheitssportler jeden Alters und besonders auch Menschen mit Vorerkrankungen.



Morgensport nicht ohne kleinen Frühstückssnack

Viele Menschen nutzen die frühen Morgenstunden, um noch vor dem Frühstück joggen zu gehen. Wie schön ist das Gefühl, sich bereits zu Beginn des Tages aufgerafft zu haben, um etwas für die körpereigene Fitness zu tun. In den meisten Fällen erfolgt der Frühsport, ohne vorher gefrühstückt zu haben. Zum einen ist dafür die Zeit zu knapp, und zum anderen möchte man seinen Körper nicht zu sehr mit einem vollen Magen belasten.

Wer annimmt, dass ein derartiger Nüchternlauf besonders gesund ist und vor allem zu einer größeren Fettverbrennung führt, der befindet sich im Irrtum. Es bestand zwar lange die Annahme, dass der Körper beim Frühsport auf überschüssige Fettreserven zurückgreift, um die benötigte Energie liefern zu können. Diese These konnte jedoch nicht bestätigt werden.

Richtig ist, dass der Körper auf Glykogenspeicher, die natürliche Speicherform der Kohlenhydrate, zurückgreifen muss, um auch ohne Frühstück die sportliche Leistung zu meistern. Dieses Glykogen findet man in Muskeln sowie in der Leber. Während der Leberglykogenspiegel zu Beginn des Tages ziemlich leer ist, haben die Muskeln noch genügend gespeicherte Kohlenhydrate zu bieten.
Wer also ohne Frühstück losläuft, der greift auf diese Muskelglykogenspeicher zurück und ist noch lange nicht auf die Fettspeicher angewiesen. Überschüssiges Fett wird also nicht schneller abgebaut. Somit ist es vor dem Hintergrund des Abnehmens egal, ob Sie mit oder ohne Frühstück joggen.

Einen Nachteil gibt es beim Nüchternsport jedoch: Zu schnell besteht die Gefahr einer Unterzuckerung, weil unter anderem auch das Gehirn ausreichend Energie benötigt, um seine Leistung zu erfüllen. Die fehlenden Kalorien bezieht es ebenfalls nicht aus den Fettreserven, sondern es greift auf Eiweißreserven zurück. Dieser Prozess erfolgt auf Kosten des Muskel- und Bluteiweißes und wirkt sich nachteilig auf Ihre Gesundheit aus.

Ein kohlenhydratreiches Frühstück vor dem Laufen, zum Beispiel mit Müsli, verhindert diesen nachteiligen Stoffwechselvorgang, so dass die wichtigen Körpereiweiße nicht angegriffen werden. Auf diese Weise haben Sie die Sicherheit, mit dem morgendlichen Sport nicht nur Ihre Fitness, sondern vor allem Ihre Gesundheit zu erhalten.
Viele Informationen zum Thema "Energiestoffwechsel beim Sport" finden Sie im Gesundheitslexikon.


  

Beauty und ästhetische Medizin




Vitalstoffe und Ernährung



Geringe Vitamin D-Aufnahme als Risikofaktor für Schlaganfall

Eine geringe Aufnahme von Vitamin D stellt nach den Erkenntnissen von Wissenschaftlern einen unabhängigen Risikofaktor für das Auftreten einer Apoplexie (Schlaganfall) dar.
In einer prospektiven, bevölkerungsbezogenen, longitudinalen Kohortenstudie, untersuchten sie über einen Zeitraum von 34 Jahren (1965 – 1999) den Zusammenhang zwischen der Vitamin D-Aufnahme und der Inzidenzrate (Anzahl der Neuerkrankungen) für Apoplexie. An der Studie nahmen 7.385 Männer japanisch-amerikanischer Herkunft im Alter zwischen 45 und 68 Jahren (bei Studienbeginn) teil, deren Vitamin D-Zufuhr anhand von Telefonbefragungen zur Ernährung bestimmt wurde.

Ergebnisse
Innerhalb des 34-jährigen Follow-up-Zeitraums erlitten 960 Teilnehmer eine Apoplexie. Teilnehmer, deren Vitamin D-Zufuhr sich im niedrigsten Quartil (das Viertel des Studienkollektivs mit der geringsten Vitamin D-Aufnahme) befand, besaßen eine signifikant höhere altersangepasste Wahrscheinlichkeit, an einer Apoplexie zu erkranken, als Teilnehmer mit einer Vitamin D-Zufuhr im höchsten Quartil. Pro 1.000 Teilnehmern lag der Unterschied zwischen dem niedrigsten im Vergleich zum höchsten Quartil für die Gesamtheit aller Apoplexiefälle bei 6.38 gegenüber 5.14 Personen pro Jahr (p = 0.030) und für thromboembolische Apoplexie (Schlaganfall aufgrund eines Blutgerinnsels) 4.36 gegenüber 3.30 Personen pro Jahr (P = 0.033).
Mithilfe statistischer Methoden konnte unter Berücksichtigung einiger Risikofaktoren die Bedeutung der aufgenommenen Menge an Vitamin D noch deutlicher herausgestellt werden. Im Vergleich zum höchsten Quartil besaßen Personen, deren Vitamin D-Zufuhr sich im untersten Quartil befanden, ein um 22 % höheres Risiko, an einer Apoplexie zu erkranken und ein um 27 % höheres Risiko für eine thromboembolische Apoplexie. Signifikante Zusammenhänge zwischen der Vitamin D-Zufuhr und hämorrhagischer Apoplexie (Schlaganfall aufgrund von Hirnblutung) waren hingegen nicht vorhanden.

Zusammenfassung
Eine hohe Zufuhr an Vitamin D besitzt somit im Umkehrschluss protektive (schützende) Eigenschaften für eine Apoplexie, insbesondere für eine thromboembolische Apoplexie.

Hinweis zum Versorgungszustand von Vitamin D (Nationale Verzehrstudie II 2008)
In der Altersgruppe ab dem 19. LJ. erreichen über die normale Ernährung 0 % der Frauen und Männer die Zufuhr-Empfehlung, weshalb den am schlechtesten Versorgten circa 19,2 µg Vitamin D fehlen. (DGE-Empfehlung: 20 µg/Tag)





Vitamin C-Supplementierung wirkt blutdrucksenkend

Die Supplementierung (Nahrungsergänzung) von Vitamin C besitzt nach den Ergebnissen einer Meta-Analyse von amerikanischen Wissenschaftlern einen blutdrucksenkenden Effekt.

Ergebnisse
Wissenschaftler analysierten die Daten von 29 randomisierten kontrollierten klinischen Kurzzeitstudien mit einer durchschnittlichen Versuchsdauer von acht Wochen. Die Größe der Studienpopulationen variierte im Bereich von 10 bis 120 Teilnehmern, die täglich oral verabreichten Mengen an Vitamin C betrugen im Durchschnitt 500 mg.
In der gepoolten (zusammengefassten) Analyse zeigten sich eine Abnahme des systolischen Blutdrucks (SBP) um 3.84 mm Hg und für den diastolischen Blutdruck (DBP) eine Abnahme von 1.48 mm Hg 04) im Vergleich zur Kontrollgruppe. Eine gezielte Analyse von Hypertonikern (Personen, welche an Bluthochdruck leiden) zeigte übereinstimmende Effekte. Bei ihnen reduzierte sich der SBP um 4.85 mm Hg und der DBP um 1.67 mm Hg.

Zusammenfassung
Eine orale Vitamin C-Supplementierung weist demnach blutdrucksenkende Eigenschaften auf.

Hinweis zum Versorgungzustand von Vitamin C (Nationale Verzehrstudie II 2008)
In der Altersgruppe vom 19. - 80. LJ. erreichen nur circa 70 % der Frauen und Männer die Zufuhr-Empfehlung. Den am schlechtesten Versorgten fehlen circa 50 - 60 mg Vitamin C.
(DGE-Empfehlung 100 mg/Tag)



  

Anti-Aging - Alt werden, jung bleiben



Gedächtnisschwund im Alter - Fischmahlzeiten können helfen

Dass ein regelmäßiger Verzehr von Fisch gesund ist, insbesondere auch für die Gesundheit unseres Gehirns, ist allgemein bekannt. Nur weshalb das so ist, und wie die Inhaltsstoffe einer Fischmahlzeit auf die Gedächtnisleistung wirken können, dazu fehlten bisher nähere Angaben.

Wissenschaftler der University of Alberta haben in Versuchen an Mäusen einen speziellen Zusammenhang zwischen einem hohem Fischverzehr mit den enthaltenen Omega-3-Fettsäuren und der Gehirnleistung herausgefunden und in der Zeitschrift "Applied Physiology, Nutrition and Metabolism veröffentlicht (Webveröffentlichung: 06/2012).

Im Rahmen der Untersuchung erhielt eine Gruppe von Mäusen Futter mit einem hohen Anteil der Omega-3-Fettsäure Docosahexaensäure (DHA), und einer anderen Gruppe wurde herkömmliches Futter verabreicht. Anschließend wurde das Gehirn der Mäuse näher untersucht. Insbesondere das Gedächtnisareal, der Hippocampus, wurde genauer unter die Lupe genommen. Im Ergebnis zeigte sich, dass diese Gehirnregion einen um etwa 30 % erhöhten Anteil der Omega-3-Fettsäure verzeichnete, und zwar nur bei den Tieren, an die diese Fettsäure regelmäßig verfüttert wurde. Außerdem konnte nachgewiesen werden, dass dieser erhöhte Fettsäuregehalt dazu führte, dass eine verbesserte Kommunikation der im Hippocampus vertretenen Nervenzellen auftrat - die entsprechende Gehirnleistung also besser war.

Dieses Ergebnis könnte belegen, dass eine fischreiche Ernährung besonders hilfreich sein kann, um einem möglichen Gedächtnisschwund im Alter frühzeitig gegenzusteuern. Reich an Omega-3-Fettsäuren sind vor allem die Fischsorten Hering, Makrele, Lachs und Thunfisch. Auch mit Fischölkapseln kann einer ausreichenden Versorgung nachgeholfen werden. Wichtig dabei ist es, mit Ihrem Arzt zu sprechen, um eine Überdosierung zu vermeiden. 

Hinweise zum Versorgungszustand von Omega-3-Fettsäuren
Die Versorgungssituation von Erwachsenen mit langkettigen Omega-3-Fettsäuren (Summe aus EPA und DHA) unterscheidet sich nach Alter und Geschlecht. Frauen weisen je nach Altersklasse mittlere Zufuhrwerte von 105 mg bis 240 mg auf. Männer erreichen mittlere Zufuhrwerte von 110 mg bis 450 mg. Bei beiden Geschlechtern ist die Versorgung in jungen Jahren am schlechtesten und wird mit zunehmendem Alter besser.
Weiterführende Informationen zur Anti-Aging-Medizin finden Sie im Gesundheitslexikon.


  

Knochendichtemessung - was ist das eigentlich?

Die Osteodensitometrie (Knochendichtemessung) mittels der Dual-X-Ray-Absorptiometrie (DXA/DEXA; Durchstrahlverfahren) dient der Frühdiagnose und der Verlaufskontrolle bei Osteoporose (Knochenschwund).

In folgenden Fällen kommt die Knochendichtemessung zur Anwendung:

  • Früherfassung der Osteoporose (Knochenschwund)
  • Früherfassung der Osteopenie (Minderung der Knochendichte), Knochenbruchrisikoabschätzung
  • Stadien-Einteilung der manifesten Osteoporose und Verlaufskontrolle der Progression sowie Verlaufskontrolle der (medikamentösen) Therapie
    Patienten über 65 Jahren ohne Risikofaktoren für eine Knochendichteminderung
    Patienten über 65 Jahren mit den folgenden Risikofaktoren:
    - Osteoporosebelastung in der Familie – mindestens zwei Familienmitglieder mit Osteoporose
    - Familienanamnese mit Erkrankungen, die mit einer Knochendichteminderung einhergehen
    - Unterfunktion der Keimdrüsen (Hoden/Eierstöcke) von Mann beziehungsweise Frau
    - frühes Klimakterium (Menopause, Wechseljahre)
    - Knochenbruch nach der Menopause
    - altersabhängiger, deutlicher Verlust der Körpergröße
    - Genussmittelkonsum: Alkohol (Frau: > 20 g/Tag; Mann: > 30 g/Tag); Tabak (Rauchen – bei Osteoporose nach der Menopause)
    - Bewegungsmangel
    - BMI (Bodymass-Index) < 20 kg/m²
    - unbeabsichtigter Gewichtsverlust von über 10 kg bzw. von mehr als 10 % in den letzten Jahren

Weitere Indikationen:

  • Hormonelle Faktoren – Östrogenmangel bei Mädchen und jungen Frauen, z. B. bei später Menarche (verzögerter Pubertät, > 15. Lebensjahr)
  • Früher Eintritt der Wechseljahre (< 45. Lebensjahr) oder eine frühzeitige Entfernung der Eierstöcke
  • Menopause (Wechseljahre der Frau)
  • Andropause (Wechseljahre des Mannes)
  • Magersucht
  • chronische Nierenschwäche
  • erhöhtes Sturzrisiko (mehr als 2 Stürze in 6 Monaten)
  • Schilddrüsenüberfunktion
  • Nebenschilddrüsenüberfunktion
  • Knochenerkrankungen
  • Glucocorticoid-Langzeittherapie – Cortisol-Einnahme
  • systemische Langzeittherapie mit den folgenden weiteren Medikamenten: Antiepileptika, Glucocorticoide, Heparin, Marcumar
  • Therapie mit Immunsuppressiva nach Organtransplantationen

Bei alten Personen (> 75. Lebensjahr) sollte die Messung aufgrund möglicher messtechnischer Probleme nicht mehr an der Wirbelsäule durchgeführt werden.

Die Osteodensitometrie mittels der Dual-X-Ray-Absorptiometrie (DXA/DEXA) ist ein aussagekräftiges diagnostisches Verfahren zur Erfassung der Knochendichte und der Knochenbeschaffenheit des gesamten Skelettsystems. Das wichtigste Einsatzgebiet bildet die Diagnose, die Stadien-Einteilung und die Verlaufskontrolle der Osteoporose im Hinblick auf das Frakturrisiko.

Durch regelmäßige Kontrolluntersuchungen wird Ihr Knochenbruchrisiko deutlich gesenkt und Ihre Lebensqualität erhöht.
Weiterführende Informationen zu den Verfahren finden Sie im Gesundheitslexikon.


Gesundheit und Prävention

· Orthorexie - der Zwang, sich gesund zu ernähren
· Wieso Frauen leichter „frieren“
· Pfropf im Ohr
· Wenn die Nase blutet
· Ältere Menschen häufig fehlernährt
· Erkältungszeit: Wenig Schlaf macht anfälliger

Zahngesundheit und Zahnästhetik
· Was ist eigentlich eine „Komposite-Füllung“?
· Quecksilber-Entgiftung
· Aphten
· 
Nuckelflaschenkaries - Nursing-Bottle-Syndrome

Sport
· Sport zur Gewichtsreduktion - noch zu wenig akzeptiert
· Ausdauersport als Unterstützung in der Krebstherapie
· So purzeln die Pfunde im Alltag
· Mangelhafte Venenfitness in Deutschland
· Balance-Swing und das Comeback alter Sportarten
· Chronisch krank und trotzdem Sport?

Beauty
· Hautkrebsvorsorge
· Reinigung mit Seife ohne Reue
· Schlanke Taille als wichtiges weibliches Schönheitsmerkmal
· Was ist eigentlich „Nutrikosmetik“?

Vitalstoffe und Ernährung
· Vitamin D in der Schwangerschaft könnte späteres Osteoporoserisiko mindern
· Mangel an Vitamin B1 steht in Zusammenhang mit Herzschwäche
· Sojaisoflavone vermindern Knochenverlust
· Calcium könnte Körpergewicht beeinflussen
· Alkoholische Getränke und Lungenkrebsrisiko
· Vitamin D kann vor kolorektalen Adenomen schützen

Anti-Ageing - Alt werden, jung bleiben
· Schwaches Herz durch Vitamin-D-Mangel?
· „Ozon-Therapie“ - ein kurzer Einblick
· Typische Anzeichen der Hautalterung
· Schützt Zweisprachigkeit vor Demenzerkrankungen? · Risikofaktor Blutfette - Ernährungsumstellung allein hilft nicht immer · Nutzen Sie die Prostatakrebsvorsorge!


Orthorexie - der Zwang, sich gesund zu ernähren

Eine „neue Erkrankung“, die 1997 von dem Mediziner Steve Bratmann seinen Namen erhielt, bezieht sich nicht auf die Menge des Essens, sondern auf dessen Qualität. Die Betroffenen sind besessen, ausschließlich gesunde Nahrungsmittel zu sich zu nehmen. Im Grunde ist gegen eine derartige Einstellung zum Essen nichts Negatives einzuwenden. Nur sollte sie nicht krankhaft werden.

Patienten einer Orthorexie („orthos“ = richtig; „orexis“ = Appetit) verbringen täglich Stunden damit, sich ihre Speisen zusammenzustellen. Bei ihrer Entscheidungsfindung für ein Lebensmittel spielen nicht nur der Nährwert, sondern auch die Schadstoffbelastung, das Allergenpotential oder andere Qualitätsmerkmale eine entscheidende Rolle. Diese Kontrolle kann ein derartiges Ausmaß annehmen, dass eine regelrechte Angst gegenüber dem Essen entwickelt und die Speisenauswahl immer mehr eingeschränkt wird.

Entgegen dem ursprünglichen Vorhaben, der Gesundheit etwas Gutes zu tun, wirkt sich die Orthorexie äußerst gesundheitsschädlich aus. Eine Unterversorgung mit lebenswichtigen Nährstoffen ist vorprogrammiert. Erste Symptome wie Störungen der Konzentration, Müdigkeit und Antriebslosigkeit können sich schnell einstellen.

Weiterhin fördert das „krankhafte Gesundessen“ die soziale Isolation der Betroffenen. Sie lehnen es ab, Nahrungsmittel zu essen, über deren Inhaltsstoffe und Herkunft sie keine vollständige Kenntnis haben. Essenseinladungen sowie die allgemeine Nahrungsaufnahme außer Haus werden grundsätzlich abgelehnt. Hinzu kommt der Anspruch, Freunde und Familienangehörige ebenfalls von einer derartigen krankhaften Einstellung zum Essen zu überzeugen.

Vor allem Frauen im Alter zwischen 20 und 40 Jahren mit einem höheren Bildungsniveau sind von der Orthorexie betroffen. Die Kenntnis über die zahlreichen Lebensmittelskandale, eine Gewichtsreduktions-Diät, undurchsichtige Ernährungsempfehlungen seitens der Mitmenschen oder chronische Erkrankungen können Auslöser dafür sein, dass die Betroffenen in den „Teufelskreis der gesunden Ernährung“ geraten.

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Wieso Frauen leichter „frieren“

„Mich fröstelts!“ Während Männern die sinkenden Temperaturen scheinbar nichts anhaben, wünschen sich Frauen in dieser Jahreszeit zunehmend, die Heizung wieder etwas höher zu drehen oder sich einen wärmeren Pullover anzuziehen. Dieses Phänomen hat einen biologischen Hintergrund.

Zum einen ist die Haut der Frauen dünner als die der Männer und somit kälteempfindlicher.
Dieses hat zur Folge, dass bei Frauen eine Verengung der Blutgefäße rascher eintritt als bei Männern. Insbesondere in den Armen und Beinen kann auf diese Weise weniger Blut in den Adern befördert werden. Dadurch entsteht das bekannte Gefühl von „abgefrorenen Händen und Füßen“.

Zum anderen liegt die Ursache des schnelleren Fröstelns darin, dass Frauen einen höheren Fettanteil haben als Männer. Während der männliche Körper zu 40 % Muskelmasse und zu 10 % Fettmasse besitzt, ist die Muskel- und Fettmasse bei Frauen zu Lasten der Muskelmasse verteilt. Muskelmasse hat bekanntermaßen einen höheren Stoffwechselumsatz und erzeugt somit mehr Wärme als Fettmasse.

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Pfropf im Ohr

Kennen Sie das Gefühl, plötzlich schlechter zu hören, weil irgendetwas im Ohr die Geräusche eindämmt? Eine Ursache dieser Beeinträchtigung kann Ohrenschmalz sein, der sich im Laufe der Zeit im Gehörgang festgesetzt hat. Der auf diese Weise gebildete Cerumen-Pfropf kann das Hörvermögen um bis zu 50 % reduzieren.

Unser Organismus bildet Ohrenschmalz, das so genannte Cerumen.
Es beinhaltet unter anderem Fette, die aus speziellen Talgdrüsen ausgeschieden werden. Das Ohrenschmalz hat eine wichtige Funktion der Reinigung zu erfüllen. Es fließt durch den Gehörgang, um abgestoßene Hautpartikel und Schmutzteilchen abzufangen und zu binden. Es gibt gewisse Umstände, die die Bildung von Ohrenschmalz beeinflussen. So verfügen Kinder über eine größere Menge des Sekrets als Erwachsene, und Allergiker bilden Ohrschmalz mit einem anderen Fettsäuremuster aus.

In einigen Fällen kann sich das Sekret derart erhärten, dass es nicht mehr flüssig ist. Zeichnet sich in diesem Fall das Ohr des Betroffenen durch sehr enge Gänge aus, so kann es zur Bildung eines Pfropfes kommen, welcher im Gehörgang haften bleibt. Als Folge können die Geräusche das Trommelfell schlechter erreichen, so dass das Hörvermögen eingeschränkt ist.
Abhilfe können spezielle Tropfen oder Sprays schaffen, die den Pfropf verflüssigen, um ihn anschließend mit Wasser auszuspülen. Fachärzte können den Cerumen-Pfropf allerdings auch im trockenen Zustand mit Hilfe eines Häkchens entfernen.

Viele interessante Gesundheitsinformationen über das Hörorgan finden Sie im Gesundheits-Lexikon.

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Wenn die Nase blutet

Es sieht oftmals gefährlicher aus als es ist: Das Nasenbluten ist in der Regel harmlos und meistens nur von kurzer Dauer.

Ursache einer blutenden Nase ist häufig eine mechanische Verletzung der feinen Äderchen, die in der vorderen Nasenscheidewand fließen.
So ist in den meisten Fällen der eigene Zeigefinger schuld an dem erschreckenden Bluten, weil er zu intensiv in der Nase gebohrt hat. Bei sehr trockener Nasenschleimhaut kann schon das Naseputzen ausreichen, um das empfindliche Adergeflecht zu überreizen.

Beim Auftreten von Nasenbluten empfiehlt es sich, das Blut durch Vorbeugen des Kopfes aus der Nase laufen zu lassen. Die Nasenflügel sollten für höchstens fünf Minuten zusammengedrückt werden. Eine Kühlung des Nackens mittels Eis bewirkt ein Zusammenziehen der Gefäße, welches die Blutung stoppen kann. Nach dem Nasenbluten sollten Sie Ihre Nase einige Stunden nicht putzen, um unnötige mechanische Reize zu vermeiden.

Eine besondere Aufmerksamkeit und ärztliche Betreuung erfordert das Nasenbluten, wenn es länger als eine viertel Stunde andauert, die Blutung aus beiden Nasenlöchern erfolgt, über 500 ml Blut verloren wird, oder das Nasenbluten regelmäßig auftritt.
Starkes Nasenbluten kann durch Verödung des verletzten Äderchens gestoppt werden.
Diese Therapie erfolgt mittels speziellem Strom- oder Laserverfahren oder mit Hilfe von Silbernitrat. In schwierigeren Fällen wird ein spezieller Wattepropf, der mit Salbe versehen ist, für die Dauer von maximal drei Tagen in die Nasenhöhle eingeführt. Auch ein spezieller Eingriff durch einen Chirurgen kann erforderlich sein.

In selteneren Fällen kann das Nasenbluten auf eine Erkrankung hindeuten. So kann beispielsweise Bluthochdruck, Schwellungen der Nasen- und Nebenhöhlen oder gar Leukämie durch häufiges Nasenbluten angekündigt werden.

Interessantes zur Hals-, Nasen- und Nebenhöhlengesundheit finden Sie im Gesundheitslexikon.

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Ältere Menschen häufig fehlernährt

Viele Menschen ernähren sich falsch. Dieses Ergebnis lässt sich belegen, indem man die Patienten, die im Krankenhaus aufgenommen werden, auf ihre Vitalstoffversorgung untersucht. Hierbei zeigt sich beispielsweise, dass durchschnittlich 25 % aller Patienten in Europa fehl- oder unterernährt sind.
Eine besonders Besorgnis erregende Situation liegt bei der älteren Generation - den über 75-Jährigen - vor: In dieser Altersgruppe leidet jeder zweite eingewiesene Patient an einer Fehl- beziehungsweise Mangelernährung. Mindestens die Hälfte der über 75-jährigen Patienten sei beispielsweise mit den wichtigen Vitaminen D, E und Folsäure unterversorgt.

Ein wichtiger Schritt zur Genesung der Patienten sollte nach Meinung vieler Ernährungswissenschaftler daher eine zusätzliche Versorgung mit Vitaminen und weiteren Vitalstoffen sein. Was häufig nicht bedacht wird: Zum Zeitpunkt der Feststellung der Vitalstoffunterversorgung sind die Folgen des Vitalstoffmangels oftmals schon fortgeschritten. Beeinträchtigungen des Immunsystems und des Stoffwechsels beispielsweise sind dann häufig schon längere Zeit vorhanden.

Um derartigen Entwicklungen vorzubeugen, sollten die Betroffenen für eine ausgewogene Ernährung sorgen und bereits frühzeitig den Status der eigenen Vitalstoffversorgung bei ihrem Arzt beziehungsweise Gesundheitsberater überprüfen lassen. Auch in Altenheimen sollten die Betreuer dazu angehalten werden, verstärkt auf eine gesunde, vitalstoffreiche Ernährung zu achten, zumal auch hier durchschnittlich etwa die Hälfte der Bewohner einen Vitalstoffmangel aufweist.

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Erkältungszeit: Wenig Schlaf macht anfälliger
 
Wissenschaftler konnten im Rahmen einer vierjährigen Studie belegen, dass Menschen, die unter sieben Stunden pro Nacht schlafen, dreimal häufiger an einer Erkältung erkranken als diejenigen, die nachts acht Stunden und mehr schlafen. Wichtig dabei ist es, dass der Schlaf nicht ständig durch Wachphasen unterbrochen wird, sondern die erforderlichen Stunden durchgeschlafen werden.

Die Forscher stellten fest, dass ein Schnupfenvirus vor allem dann ansteckend sein kann, wenn der Schlaf zu kurz oder zu uneffizient ist. So hätten beispielsweise Menschen, die des Nachts regelmäßig mehrere Wachphasen haben, ein bis zu fünfmal höheres Potential, krank zu werden, als entsprechende "Durchschläfer".

Ein Erwachsener sollte daher in der Nacht nach Meinung der Wissenschaftler mindestens sieben, am besten acht Stunden Schlaf anstreben, um trotz ungünstiger Einflüsse, beispielsweise in der Erkältungszeit, möglichst gesund zu bleiben.

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Was ist eigentlich eine „Komposite-Füllung“?

Komposite bedeutet Kunststoff. Der Begriff ist somit nicht ganz treffend, da Komposite zum größeren Teil aus Glas- und Quarzteilchen und nur zu etwa einem Drittel aus Kunststoff bestehen. In der Regel werden lichthärtende Komposite verwendet, die mit Hilfe von UV-Licht direkt im Mund ausgehärtet werden können.

Die Behandlung erfolgt in folgenden Schritten.

  • Nachdem die kariöse Substanz oder eine alte Füllung entfernt wurde, wird zunächst die Oberfläche des Lochs etwas aufgeraut.
  • Ein spezielles Haftmittel wird aufgetragen, welches eine feste Verbindung zwischen dem natürlichen Zahn und der Kunststoff-Füllung herstellt.
  • Das Komposit wird in der Mehrschichttechnik aufgetragen. Das heißt, es werden mehrere dünne Schichten des weichen Materials in den Zahn eingebracht und jede Einzelne wird mit UV-Licht gehärtet.
  • Anschließend muss die Füllung poliert werden, um eine glatte Oberfläche zu schaffen.

Eine Komposite-Füllung kann leider nicht immer zum Einsatz kommen. Sie benötigt viel gesunde Zahnsubstanz, um zu haften. Sehr große Löcher lassen sich somit nicht mit dieser Art von Füllung behandeln.

Aufgrund ihrer Ästhetik sind Kunststoff-Füllungen sehr beliebt. Sie werden der natürlichen Zahnfarbe angeglichen und sind somit im Mund kaum sichtbar. Des Weiteren stellen Komposite eine gute Alternative bei Patienten mit Metall-Allergien dar.

Es muss nur wenig gesunde Zahnsubstanz entfernt werden, somit bleibt so viel wie möglich vom natürlichen Zahn erhalten.


Quecksilber-Entgiftung
Quecksilber ist bekanntermaßen in dem Füllungsmaterial Amalgam enthalten. Unter einer so genannten „Quecksilber-Detoxikation“ versteht man die Entfernung der Amalgamfüllung in Verbindung mit einer Entgiftung des Körpers, um ihm das Quecksilber zu entziehen.

Einige wenige Menschen reagieren allergisch auf Amalgam. Andere lehnen dieses Füllungsmaterial aufgrund des enthaltenen Quecksilbers ab, welches unter Umständen eine negative Wirkung auf den Körper haben kann, aber nicht muss.

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Quecksilber-Entgiftung

Quecksilber ist zwar giftig, hat jedoch erst ab einer gewissen Menge eine schädliche Wirkung auf den Menschen.

Aus Amalgamfüllungen werden täglich winzige Mengen des enthaltenen Quecksilbers freigesetzt. Der größte Teil davon wird wieder ausgeschieden. Ein kleiner Anteil Quecksilber kann jedoch im Körper zurückbleiben. Um auch diesen letzen Rest aus dem Körper zu entfernen, muss eine fachgerechte Entgiftung durchgeführt werden.
Bei einer Detoxikation werden zunächst Medikamente verabreicht, welche das Quecksilber im Körper aus den Depots herauslösen – so genannte Chelatbildner. Das Quecksilber wird mobilisiert und kann vom Körper ausgeschieden werden.

Zur Unterstützung dieser Therapie werden oft natürliche Präparate verabreicht wie beispielsweise:

  • Provitamin A - Beta-Carotin
  • Vitamin C und E
  • Bärlauch
  • Koriander
  • Algen, besonders Chlorella
  • Alpha-Liponsäure

Bitte beachten Sie, dass eine Entgiftungstherapie nur unter Aufsicht eines Zahnarztes durchgeführt werden sollte.

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Aphten

Aphten sind kleine, weißliche Flecken, die bevorzugt in der Mundhöhle im Bereich von Zahnfleisch, Mundschleimhaut oder Zunge auftreten.

Die unscheinbar wirkenden Flecken sind für den Betroffenen meist sehr schmerzhaft und können zu deutlichen Einschränkungen beim Sprechen oder bei der Nahrungsaufnahme führen.
Kommt es gehäuft zum Auftreten von Aphten, spricht man von einer Stomatitis aphtosa.

Häufig haben die Aphten einen Durchmesser von nur wenigen Millimetern, sie können jedoch auch deutlich größer ausfallen. Sie sind weiß bis gelblich gefärbt und von einem roten Hof umgeben.
Es dauert in der Regel zehn bis 14 Tage, bis die Aphte sich von allein wieder zurückbildet.

Die genauen Ursachen für die Entstehung sind bislang nicht geklärt. Es wird angenommen, dass beispielsweise kleine Verletzungen, Nahrungsmittelallergien, Stress oder eine geschwächte Abwehrlage die Entstehung einer Aphte begünstigen. Auch ein Mangel an Vitamin B12, Eisen oder Folsäure werden als mögliche Auslöser diskutiert.

Um die Schmerzen zu lindern, werden schmerzstillende und entzündungshemmende Substanzen eingesetzt in Form von Mundspülungen oder Substanzen zum Auftragen. Die Dauer der Heilung kann dadurch jedoch nur geringfügig beeinflusst werden. Auch natürliche Mittel wie Propolis kommen in der Behandlung von Apthen zur Anwendung.

Weitere Informationen bietet Ihnen das Vitalstoff-Lexikon.

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Nuckelflaschenkaries - Nursing-Bottle-Syndrome

Als Nursing-Bottle-Syndrome wird das Auftreten von Karies bis hin zu einer weitgehenden Zerstörung der Milchzähne bei Säuglingen und Kleinkindern bezeichnet, die durch häufige oder dauerhafte Gabe von zucker-, kohlenhydrat- oder fruchtsäurehaltigen Getränken mittels Nuckelflasche entsteht. Auch die Verwendung von Schnabeltassen oder Trinklerntassen kann zur Ausbildung der Nuckelflaschenkaries führen.

Nuckelflaschenkaries beginnt meistens an den oberen Schneidezähnen. Wird am Trinkverhalten nichts verändert, kann sich die schmerzhafte Zerstörung der Zähne auf das gesamte Gebiss ausbreiten.

Die Milchzähne sind wichtige Platzhalter für die bleibenden Zähne und sollten unter allen Umständen gepflegt und erhalten werden. Um die Entstehung eines Nursing-Bottle-Syndroms zu verhindern, sollten Eltern folgende Hinweise beachten.

  • Überlassen Sie Ihrem Kind die Flasche oder Schnabeltasse nicht zum Dauernuckeln.
  • Geben Sie Ihrem Kind von Anfang an nur ungesüßten Tee oder Wasser.
  • Saugerflaschen oder Schnabeltassen sollten nicht zum Einschlafen oder zur Beruhigung gegeben werden, da ein Gewöhnungseffekt entsteht.
  • Trinklernflaschen und Schnabeltassen sollten nur kurzfristig als Übergang zu Tasse angewendet werden. Zwischen dem 10. und 12. Lebensmonat sollte das Trinken aus einer Tasse erlernt werden.
  • Ab dem Durchbruch des ersten Zahnes sollen die Milchzähne morgens und abends geputzt werden.
  • Nach dem Zähneputzen und vor dem Zubettgehen darf weder Milch noch Tee oder Fruchtsaft verabreicht werden. Ist das Kind durstig, geben Sie ihm etwas Wasser, das ist noch immer der beste Durstlöscher.

Wenn Sie sich an diese Regeln halten, können Sie das Auftreten schmerzhafter Zahnzerstörungen bei Ihrem Kind erfolgreich vermeiden.

Weitere Informationen zu Zahnerkrankungen bietet Ihnen das Zahn-Lexikon.

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Sport zur Gewichtsreduktion - noch zu wenig akzeptiert

Wer überschüssige Pfunde seines Körpergewichts loswerden möchte, der sollte neben einer ausgewogenen Ernährung vor allem besonderen Wert auf regelmäßige sportliche Aktivität legen. Drei- bis viermal wöchentlich sollten die Abnehmwilligen mindestens eine halbe Stunde Sport treiben.

Auskunft darüber, ob diese Empfehlung von der Bevölkerung befolgt wird, sollte die Auswertung von entsprechenden Befragungen unterschiedlicher Institutionen bringen.

So befragte beispielsweise das amerikanische National Health Interview Survey eine Auswahl an Bürgern, um unter anderem Informationen zum Ausmaß der körperlichen Aktivität zu erhalten.

Im Ergebnis zeigt sich, dass lediglich etwa die Hälfte der Befragten besonderen Wert auf Sport legt, um das eigene Gewicht zu reduzieren. Je höher der Bildungsstand und je niedriger das Alter und der Body-Mass-Index (BMI), desto eher bestand die Einsicht, dass Sport eine wichtige Maßnahme ist, um ein gesundes Körpergewicht zu erhalten. So treiben insbesondere ältere und stark übergewichtige Menschen sehr viel weniger Sport als jüngere, normalgewichtige Personen.

Eine weitere Auswertung der Befragung ergab, dass die Sporttreibenden ihren Trainingsumfang stark überschätzten: Nur etwas mehr als 50 % erfüllten die Minimalansprüche der NHIS. Am häufigsten führten die Betroffenen ihre mangelhafte sportliche Akzeptanz darauf zurück, dass sie keine Zeit hätten und sich äußerst schwer täten, ihren gewohnten Tagesablauf durch Sport aufzuwerten.

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Ausdauersport als Unterstützung in der Krebstherapie

Es gibt zahlreiche Beispiele, die beweisen, dass Sport einen positiven Einfluss auf die Genesung einer Krebserkrankung hat. So haben beispielsweise der amerikanische Radsportprofi Lance Armstrong, der schon öfter als Sieger aus der Tour de France hervorging, und die weltbekannte Hürdenläuferin Ludmilla Enquist ihre Krebserkrankungen mit Hilfe des Sports erfolgreich besiegt.

Um diesen positiven Effekt des Sports zu erforschen, wurden in den vergangenen Jahren zahlreiche Studien durchgeführt.

Grundsätzlich ist der Wissenschaft daher bekannt, dass regelmäßiger Ausdauersport folgende medizinischen Auswirkungen hervorrufen kann, die einen positiven Einfluss auf die Krebserkrankung ausüben:

  • Verbesserung des Immunsystems
  • Veränderung des Hormonspiegels
  • Zunahme des Kalorienverbrauchs

Wie das Institut für Morphologie und Tumorforschung, Köln, in dem Wissenschaftsmagazin „f.i.t“ der Deutschen Sporthochschule Köln berichtet, können diese Mechanismen dazu führen, dass die Abwehr gegenüber Krebszellen gestärkt, ein ungünstiger Spiegel der Sexualhormone vermieden - vor allem im Zusammenhang mit Brustkrebs -  und „weniger Energie zum Wachsen von Tumoren“ bereitgestellt werden kann.

Auch therapiebegleitend unterstützen Ausdauersportarten den Heilungserfolg. Vor allem beim hormonabhängigen Brustkrebs gibt es Anzeichen dafür, dass regelmäßiges Training eine Hormontherapie bei Brustkrebspatienten optimal unterstützt.

In der Krebsnachsorge bieten sportliche Aktivitäten den Betroffenen eine ideale Möglichkeit, um auch das psychische und physische Gleichgewicht wiederherzustellen.

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So purzeln die Pfunde im Alltag

In der gemütlichen, dunklen Jahreszeit ist die Vorfreude auf den kommenden Frühling groß. Nur leider haben sich bei vielen Menschen in den vergangenen Monaten kleine Fettpölsterchen eingeschlichen. Um diese wieder pünktlich zur luftigen Jahreszeit los zu werden, müssen Sie nicht gleich zu einer strengen Diät übergehen. Die folgenden Tipps zeigen, wie man schon im Alltag ganz nebenbei die Pfunde purzeln lassen kann.

Auf dem Weg zur Arbeit sollten Sie möglichst auf das Fahrrad umsteigen oder bei Benutzung von Bus und Bahn eine Haltestation eher aussteigen.
Im Bürogebäude sollten möglichst Treppen anstelle des Aufzugs genutzt werden. Ein Spaziergang in der Mittagspause verbrennt zusätzliche Kalorien. Vielleicht lässt der eine oder andere Kollege sich überreden, Sie zu begleiten.

Hausarbeiten wie Kochen, Putzen, Staubsaugen und Bügeln bieten den günstigen Nebeneffekt, den gesamten Körper fit zu halten und dabei zusätzlich Kalorien zu verbrennen. Auch die Gartenarbeit dient als idealer Fettbrenner. All diese Tätigkeiten sollten Sie daher unter diesem neuen figurbewussten Gesichtspunkt sehen.

In der Freizeit sollten Sie ebenfalls möglichst viele Gelegenheiten nutzen, um Ihren Körper zur Kalorienverbrennung anzuregen. Wenn Sie für sich noch keine passende Ausdauersportart gefunden haben, sollten Sie jetzt den Einstieg in Ihr individuelles Sportlerprogramm finden: Fordern Sie Ihren Körper beispielsweise zu Tagesbeginn durch eine kleine Morgengymnastik, oder genießen Sie den Feierabend beim Walken oder Joggen an der frischen Luft. Sie werden sehen, wie schnell Sie auf diese Weise überflüssige Pfunde verlieren.

Weitere Tipps, die Ihnen helfen, Ihr Wohlfühlgewicht zu erhalten, bietet Ihnen das EUSANA Abnehmprogramm.

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Mangelhafte Venenfitness in Deutschland

Maximal die Hälfte aller Bundesbürger haben gesunde Venen. Leichte bis fortgeschrittene Krampfadern und deren gesundheitliche Folgen geben nicht selten Anlass zur Sorge.

Eine mangelnde Venenfitness äußert sich in erster Linie durch ein schweres Beingefühl, geschwollene Unterschenkel, Krämpfe in den Waden und Ruhelosigkeit der Beine. Bei Betroffenen, die lange sitzen oder stehen oder sich bei warmen Temperaturen aufhalten, zeigen sich die Symptome stärker.

Man unterscheidet zwischen zwei Formen von Krampfadern, der so genannten Varicosis.
Die primäre Varicosis ist vererbbar, die jedoch durch gewisse Lebensumstände noch verstärkt werden kann. Diese Form ist häufig auf eine angeborene Bindegewebsschwäche zurückzuführen, bei denen die Venen an Elastizität verlieren und leicht zu einer Krampfader „ausleiern“ können. Verursacher für die Entwicklung sind neben den bereits beschriebenen Umständen weiterhin ungesundes Schuhwerk und unpassende Kleidung, die den Venenfluss beeinträchtigt. Auch Übergewicht und Trägheit des Darms können das Auftreten von Krampfadern verstärken.

Die sekundäre Varicosis ist hauptsächlich auf verschlossene Venen zurückzuführen. So kann es beispielsweise zur Entzündung der Venen kommen, wobei unter anderem Allergien, Infektionen oder auch Blutvergiftungen und Karzinome Verursacher sein können. Schlimmstenfalls können sich die venösen Beinbeschwerden durch eine Venenthrombose äußern, aus der sich eine Lungenembolie entwickeln kann. Nicht selten ist die Thrombose als eine Folge von verlangsamten Blutströmen in den Venen anzusehen. Aus diesem Grunde sind häufig Menschen betroffen, deren Beine aufgrund verordneter Bettruhe oder aufgrund einer Reise ruhig gestellt werden.

Eine Venenerkrankung kann in vielen Fällen durch die Behandlung mit Kompressionen gelindert werden. Voraussetzung für einen guten Therapieerfolg bildet eine angepasste Bewegungstherapie, bei der die Venen durch Laufen und Gymnastik gestärkt werden. Spezielle Trainingsmethoden der Venenfitness dienen zudem auch als ideale Methode, um Venenerkrankungen vorzubeugen.

Weitere Informationen zu diesem Thema erhalten Sie im Gesundheits-Lexikon.

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Balance-Swing und das Comeback alter Sportarten

Alte Fitnessklassiker wie das Seilhüpfen, Rudern oder Aerobic stehen derzeit wieder stark im Trend, allerdings dem heutigen Fitness-Niveau angepasst.
Vor allem bei den um die 40-Jährigen, die übrigens heute zu der sportlichsten Generation hierzulande zählt, ist die Nachfrage nach derartigen Fitnessklassikern hoch. Es mag daran liegen, dass es sich bei dieser Altersgruppe häufig um Wiedereinsteiger handelt, und sie daher Sportarten bevorzugen, die sie aus jüngeren Jahren kennen.

So verhält es sich beispielsweise auch mit der wiederentdeckten Retro-Sportart mit dem modernen Namen "Balance-Swing".
Wer kennt es nicht aus seiner Schulzeit oder heute von seinem Nachwuchs: Das klassische Trampolin, auf dem jedes Kind liebend gern herumhüpft. Vor einigen wenigen Jahren hatten auch Erwachsene ihr sportliches Interesse am Hüpftraining gefunden. So empfahlen Fitnessexperten dieses Gerät schon deshalb, weil der federnde Untersatz die Effektivität der Übungen erheblich steigern könne: Das Laufen auf einem Trampolin fördere die körperliche Fitness besser als das Joggen im Freien auf "normalem" Untergrund, so die Experten.

Heute nennt sich das Trampolin-Training "Balance-Swing" und beinhaltet ein komplettes Trainingsprogramm, umrahmt von einer Aufwärmphase mit speziellen Muskelübungen und einer abschließenden Entspannungsphase. Wie der Name schon sagt, wird auf dem Trampolin auch nicht mehr gehüpft, sondern eher geschwungen. Das heißt, dass die Füße beinahe immer das Sprungtuch berühren. Auf diese Weise wird nicht nur die Ausdauer trainiert, sondern auch besonderer Wert auf Koordination, gute Körperhaltung und Stärkung der Rückenmuskulatur gelegt.

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Chronisch krank und trotzdem Sport?

Immer wieder stehen chronisch Kranke vor der Frage, ob sie ihrer Gesundheit zusätzlich schaden, wenn sie sich sportlich betätigen. Leider weisen sie zu häufig sportliche Aktivitäten von sich mit der Begründung, dass beispielsweise aufgrund bestimmter Rücken- oder Gelenkprobleme die Belastungen durch Sport ungesund seien.

Sport ist unbedingt geeignet, um den eigenen Körper vor Krankheiten und Verletzungen zu schützen - sei es in jungen Lebensjahren oder auch im höheren Lebensalter. Wichtig dabei ist es nur, die richtige Sportart zu wählen. Grundsätzlich sollten chronisch Kranke insbesondere nach einer langen sportlichen Pause ihren Arzt aufsuchen, um den Gesundheitszustand überprüfen zu lassen. Nur so kann gewährleistet werden, dass man bei der Wahl der geeigneten Sportart vorhandene Beeinträchtigungen des Körpers optimal berücksichtigt.

  • Bei Rückenproblemen beispielsweise kann ein individuelles medizinisches Krafttraining die Problematik lindern, indem die Muskeln und Knochen gestärkt werden. Für Betroffene einer Osteoporose hingegen würde ein solches Training die Knochen zu sehr belasten.
  • Arthrose-Patienten sollten nur solche Sportarten wählen, die nicht zur übermäßigen Belastung der Gelenke führen. In diesem Falle sind regelmäßige, leichte Bewegungen in Form von Schwimmen, Wassergymnastik, Walken oder Radfahren besonders geeignet, um den Stoffwechsel - auch in den Gelenken - zusätzlich anzuregen.
  • Diabetiker können grundsätzlich jede Art von sportlicher Betätigung wählen, um den Blutzuckerspiegel und den Körperfettanteil zu senken. Als Vorsichtsmaßnahme sollten die Betroffenen auf eine mögliche Unterzuckerung vorbereitet sein und wissen, wie sie sich in einem solchen Fall zu verhalten haben.
  • Auch bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen ist ein ausdauerndes Training besonders empfehlenswert, welches mindestens an drei Tagen in der Woche für etwa eine halbe Stunde durchgeführt werden sollte. Die plötzliche Belastung beispielsweise bei Kraftsportarten sollte nicht zu hoch sein, so dass eine daraus resultierende Pressatmung vermieden wird. Auch Aktivitäten, bei denen die Schnellkraft gefordert wird, können dem Herz-Kreislaufsystem mehr Schaden als Nutzen zufügen.
  • Übergewicht ist ebenso ein wichtiger Grund, um in Ergänzung zu einem individuellen Abnehmprogramm regelmäßig Ausdauersport zu treiben. Wichtig für die eigene Motivation und die körperliche Gesundheit ist es hierbei, die sportlichen Ansprüche anfangs nicht zu hoch zu schrauben. Außerdem ist es ratsam, für die Auswahl der geeigneten Sportart den Arzt hinzuzuziehen.

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Hautkrebsvorsorge

Hautkrebs ist eine Erkrankung, bei der sich bösartige Zellen der Haut ungehindert vermehren und ihre direkte Umgebung zerstören sowie auch den gesamten Körper befallen können.

Hauptrisikofaktor für die Entstehung von Hautkrebs ist die übermäßige UV-Bestrahlung durch Sonnenlicht und Sonnenbank. Der Krebsart nach werden im Wesentlichen das maligne Melanom, das Spinaliom und der Basalzellkrebs unterschieden.

Die Zahl der Neuerkrankungen eines malignen Melanoms - des bösartigen Hauttumors - hat sich in den letzten 15 Jahren in Europa fast verdoppelt. Das maligne Melanom ist der gefährlichste Hautkrebs, da er häufig Tochtergeschwülste, so genannte Metastasen, in anderen Organen bildet. Er tritt überwiegend an den dem Licht ausgesetzten Körperstellen - Gesicht, Dekolletee und Händen -, aber auch an anderen Stellen auf. Maligne Melanome ähneln im Aussehen Muttermalen.

Die so genannte Aktinische Keratose beziehungsweise Lichtkeratose ist eine Verhornungsstörung der Haut. Sie ist durch Sonnenstrahlung oder Solarium bedingt. In einigen Fällen kann sich aus einer aktinischen Keratose Krebs entwickeln - das so genannte Plattenepithelkarzinom oder Spinaliom. Man spricht daher bei aktinischen Keratosen auch von Präkanzerosen - Krebsvorstufen.

Der Stachelzellkrebs - Spinaliom oder Plattenepithelkarzinom - ist mit 50 von 100.000 Frauen und 100 von 100.000 Männern, die jährlich neu erkranken, weit verbreitet. Es wird durch Strahlung ausgelöst - sowohl Sonnenstrahlung als auch Strahlung in Solarien. Dieser Tumor neigt zu Blutungen und bildet häufig Krusten und derbe Knoten.

Der Basalzellkrebs - Basaliom - trat früher insbesondere bei älteren Menschen auf. Mittlerweile sind auch jüngere Menschen häufiger davon betroffen.

Dieser Krebs bildet keine Metastasen, kann jedoch sehr tief in die Haut einwachsen und darunter liegende Gewebe schädigen. Die Sterblichkeit liegt bei etwa 1 % der Betroffenen.

Neben den aufgeführten Hautkrebsarten können weitere spezialisierte Formen die Gesundheit beeinträchtigen. Eine regelmäßige Vorsorgeuntersuchung ist daher unabdingbar. Die Hautkrebsvorsorge ist vor allem erforderlich bei folgenden Personen:

  • Personen mit ausgeprägten und häufigen Sonnenbrandreaktionen in der Kindheit und Jugend
  • Personen, die über längere Zeit intensiver Sonnenstrahlung ausgesetzt waren, zum Beispiel bei Personen, die sich überwiegend im Freien aufhalten
  • Hellhäutigen und rothaarigen Menschen
  • Personen mit einer hohen Anzahl von Muttermalen
  • Genetisch vorbelasteten Menschen mit einem oder mehreren Fällen von Hautkrebs in der Familie
  • Personen, die häufig mit Arsen oder Teer arbeiten
  • Menschen mit starker radioaktiver Strahlenbelastung, zum Beispiel nach einer Strahlentherapie
  • Personen, die das Immunsystem hemmende Medikamente einnehmen, beispielsweise aufgrund einer Organtransplantation

Die Hautkrebsvorsorge wird in regelmäßigen Abständen durchgeführt. Sie umfasst eine genaue Betrachtung der Haut von Kopf bis Fuß - gegebenenfalls mittels eines Aufsichtmikroskops. Auffällige und krebsverdächtige Veränderungen können so rechtzeitig erkannt und entfernt werden.

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Reinigung mit Seife ohne Reue

Schon die Araber suchten nach einem Mittel, um den Körper schäumend zu reinigen und entwickelten bereits im siebten Jahrhundert das erste Stück Seife, nachdem schon über 2000 Jahren zuvor die Römer und Gallier erste Versuche starteten. Als diese Neuentwicklung Europa erreichte, wurde sie eher skeptisch aufgenommen, zumal man nicht von der Notwendigkeit einer entsprechenden Reinigung des Körpers überzeugt war.

Heute nimmt die Seife im Rahmen der Hygienemaßnahmen einen festen Platz ein. Dennoch ist ihr Einsatz umstritten. Enthaltene Seifenmoleküle können der Haut das natürliche Fett entziehen, welches sich als Schutz über der Haut ausbildet. Eine mit Seife gereinigte Haut verliert auf diese Weise vorübergehend ihren natürlichen Säureschutzmantel. Ist die Haut gesund, ist sie in der Lage, die Fettschicht schnell wieder aufzubauen. Problematischer hingegen ist es beispielsweise bei Neugeborenen, bei alten Menschen, bei Allergikern und Neurodermitikern. Ihr Säureschutzmantel der Haut ist bereits geschwächt, so dass eine zusätzliche „Reizung“ durch Seife nicht empfehlenswert ist. In diesen Fällen sollte ph-neutralen Syndets der Vorzug gegeben werden.

Grundsätzlich kann die Seife eine durchaus empfehlenswerte Reinigungshilfe sein, wenn sie bei gesunder Haut in der richtigen Dosierung angewendet wird.
Das Sprichwort „weniger ist mehr“ sollte dabei unbedingt befolgt werden. Falls zu verschwenderisch mit diesem Waschstück umgegangen wird, kann es leicht dazu kommen, dass Rückstände auf der Haut verbleiben - insbesondere in Körperfalten. Dieses hat zur Folge, dass der Säureschutzmantel keine Chance erhält, sich natürlicherweise wieder aufzubauen. Die Besiedlung durch unerwünschte „Bewohner“ wie Pilze wird so erleichtert.

Um die Haut nicht unnötig zu belasten, wird empfohlen, das „Stück Seife“ dem Duschgel vorzuziehen, da Duschgel erfahrungsgemäß zu hoch dosiert wird.

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Schlanke Taille als wichtiges weibliches Schönheitsmerkmal

Wissenschaftler haben herausgefunden, dass eine schlanke Taille als ein wichtiges Symbol weiblicher Schönheit anzusehen ist. Zu diesem Ergebnis kamen sie, nachdem sie jahrhundertealte Literatur zu diesem Thema ausgewertet hatten.

Dichter aus England, China und Indien - also völlig unterschiedlicher Kulturen - beschrieben zunächst zwar die weibliche Attraktivität teilweise mit unterschiedlichen Merkmalen. Eine schmale Taille jedoch galt einheitlich als zentrales Schönheitsmerkmal einer Frau.

Setzt man diese Aussage vor den Hintergrund der heutigen modernen Medizin, so legten die alten Dichter durch die Betonung einer schmalen Taille nicht nur Wert auf die weibliche Schönheit, sondern intuitiv auch auf die weibliche Fruchtbarkeit. Denn mittlerweile lassen sich hier eindeutige Zusammenhänge beschreiben: Ist die Taille im Umfang durch Fettpölsterchen zu groß, so besteht nicht nur ein Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes. Zusätzlich kann in diesem körperlichen Zustand angenommen werden, dass aufgrund eines damit verbundenen niedrigen Östrogenspiegels die Fruchtbarkeit der betroffenen Frau herabgesetzt sein kann.

Nutzen Sie unseren Test im Internet und berechnen Sie Ihr Taille-Hüft-Verhältnis.

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Was ist eigentlich „Nutrikosmetik“?

Viele kosmetische Beeinträchtigungen der Haut, Haare und Nägel sind auf eine mangelhafte Versorgung mit Nähr- und Vitalstoffen zurückzuführen. Die Nutrikosmetik ist eine Wortschöpfung aus dem englischen Wort „nutrition“ - Ernährung - und „Kosmetik“. Diese ermöglicht die gezielte Nahrungsergänzung mit Vitalstoffen, wie die folgenden Beispiele zeigen.

Vitamin-A- Derivate
werden in Kosmetika schon seit langem gegen die vorzeitige Hautalterung eingesetzt. Sie haben die gleiche Wirkung wie Progesteron - sie hemmen die Matrixmetalloproteinasen (MMPs) und damit den Kollagenabbau.
Vitamin C regt die Bildung von Kollagen und Bindegewebe an und ist für die Regeneration der Haut unverzichtbar. Es vermag ebenfalls durch seine antioxidative Wirkung die Haut vor UV-Strahlen zu schützen.
Vitamin E ist von großer Bedeutung für die Hemmung der Lipidperoxidation - Schutz der Zellmembranen - und somit für die Gesundheit aller Zellen. Während der Hemmung der radikalischen Kettenreaktion wird Vitamin E selbst oxidiert und anschließend durch Vitamin C reduziert, das heißt regeneriert.In mehreren Studien zeigte sich Vitamin E als Schutzfaktor für UV-Strahlung.
Beta-Carotin - ein Carotinoid - hat zwei Besonderheiten, die für die Prävention der Hautalterung von Bedeutung sind: Erstens die Singulettsauerstoff-Quenching-Eigenschaft (Abfangen des aggressiven Singulettsauerstoffs) und zweitens die Hemmung der Lipidperoxidation, die wichtig für den Erhalt von Zellmembranen ist. Des Weiteren bietet Beta-Carotin - sowie weitere Carotinoide ohne Provitamin A-Funktion - der Haut einen Lichtschutz.
Gamma-Linolensäure - eine Omega-6-Fettsäure - wird im gesunden menschlichen Organismus aus der essentiellen Omega-6-Fettsäure Linolsäure gebildet und reguliert die Talgdrüsensekretion.

Die Nutrikosmetik ist eine Orthomolekulare Therapie der Haut, Haare und Nägel

Folgende Wirkungen können durch die Nutrikosmetik erzielt werden.

  • Normalisierung des pH-Wertes der Haut
  • Stimulation der Kollagenbildung
  • Wiederherstellung normaler Hautfunktionen
  • Erneuerung der oberflächlichen Hautschichten
  • Verkleinerung großer Hautporen
  • Verbesserung der Hautdurchblutung
  • Verfeinerung der Hauttextur
  • Behebung von Pigmentstörungen
  • Sonnenschutz - Bewahrung der Haut vor Sonnenschäden
  • Anti-Ageing - Verjüngung der Haut und Beseitigung von feinen Falten
  • Harmonisierung der Talgproduktion


Literaturangaben und weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie im Beauty-Lexikon.

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Vitamin D in der Schwangerschaft könnte späteres Osteoporoserisiko mindern

Ein Mangel an Vitamin D tritt häufig bei Frauen im gebärfähigen Alter auf. Dieses könnte ein Hinweis darauf sein, dass durch Osteoporose bedingte Knochenbrüche im Erwachsenenalter auf eine Vitamin-D-Minderversorgung der Mütter zurückzuführen sind.

Wissenschaftler untersuchten in einer Studie, ob die Vitamin-D-Versorgung während der Schwangerschaft einen Effekt auf das spätere Knochenwachstum in der Kindheit hat. An der Studie nahmen 198 Kinder teil, die zwischen 1991 und 1992 geboren wurden. Während der Schwangerschaft bestimmten die Forscher den Körperbau, die Ernährung sowie die Vitamin-D-Versorgung der Mütter. Die Kinder wurden bis zum Alter von neun Jahren untersucht und mit den mütterlichen Charakteristika wie Körpergröße und Knochendichte verglichen.

Ein Mangel an Vitaminen D lag bei 49 Schwangeren (31%) vor. Bei 28 Frauen (18%) trat eine ungenügende Versorgung während der letzten Schwangerschaftsmonate auf.

Lag eine Minderversorgung mit Vitamin D während der letzten Schwangerschaftsmonate vor, wiesen deren Kinder eine geringere Knochendichte auf.

Es bestätigte sich, dass sich eine UV-B Bestrahlung und die zusätzliche Einnahme von Vitamin D in der Schwangerschaft positiv auswirkt, und eine ungenügende Calciumversorgung negativ für die spätere Knochendichte ist.

Das Studienergebnis zeigt, dass der Vitamin-D-Status während der Schwangerschaft das Knochenwachstum der Kinder und somit ihr Osteoporose-Risiko im späteren Leben beeinflusst. Sonnenlicht hilft dem Körper, eigenes Vitamin D zu synthetisieren. Eine zusätzliche Einnahme von Vitamin D ist besonders für schwangere Frauen wichtig, die wenig Sonnenlicht ausgesetzt sind.

Literaturquelle

Maternal vitamin D status during pregnancy and childhood bone mass at age 9 years: a longitudinal study, Javaid MK, Crozier SR, Harvey NC, Gale CR, Dennison EM, Boucher BJ, Arden NK, Godfrey KM, Cooper C., MRC Epidemiology Resource Centre. University of Southampton. Southampton General Hospital Großbritannien, Lancet, Jan 2006;7;367(9504):36-43

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Mangel an Vitamin B1 steht in Zusammenhang mit Herzschwäche

Patienten mit Herzschwäche haben ein erhöhtes Risiko für einen Vitamin-B1-Mangel, der die Erkrankung zu intensivieren scheint. Die Unterversorgung resultiert meist aus der Einnahme von harntreibenden Medikamenten (Diuretika), die die Ausscheidung erhöhen, einer Mangelernährung sowie einem fortgeschrittenen Alter der Patienten.

Wissenschaftler überprüften in einer Studie, wie stark ein Mangel an Vitamin B1 bei Patienten mit Herzschwäche ausgeprägt ist, und welche Faktoren zur Unterversorgung beitragen. An der Studie nahmen 100 Patienten mit Herzschwäche und 50 gesunde Personen teil. Gemessen wurde die Konzentration von Vitamin B1 in den roten Blutkörperchen. Einflussgrößen wie Art und Dosis von Diuretika, Funktionsstörungen des Herzens, Zufuhr an Vitamin B1, Ernährungszustand und Alter gingen in die Bewertung der Daten mit ein.

Im Ergebnis zeigt sich, dass bei einem Drittel von Patienten mit Herzschwäche ein Vitamin-B1-Mangel vorlag. Diese Unterversorgung ist auf eine erhöhte Ausscheidung des wasserlöslichen Vitamins mit dem Urin zurückzuführen. Eine Nahrungsergänzung mit Vitamin B1 kann einer unzulänglichen Versorgung vorbeugen.

Literaturquelle

The prevalence of thiamin deficiency in hospitalized patients with congestive heart failure

Hanninen SA, Darling PB, Sole MJ, Barr A, Keith ME.; Heart and Vascular Program, St. Michaels Hospital Kanada; J Am Coll Cardiol, Jan 2006;47(2):354-61

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Sojaisoflavone vermindern Knochenverlust

Studien mit einer täglichen Zufuhr von 40-99 mg Sojaisoflavonen zeigen bei Frauen nach der Menopause unterschiedliche Effekte auf den Knochenabbau.

Wissenschaftler untersuchten in einer Studie, ob höhere Dosierungen von Sojaisoflavonen den Knochenabbau vermindern können. An der Studie nahmen 90 Frauen im Alter von 45 bis 60 Jahren teil, die in drei Behandlungsgruppen eingeteilt wurden. Die Frauen erhielten über sechs Monate ein Scheinmedikament, 84 mg oder 126 mg Isoflavone. Zu Beginn und nach sechs Monaten wurden die Knochendichte der Wirbelsäule und der Hüfte gemessen sowie knochenspezifische Blut- und Urinwerte ermittelt.

Es zeigte sich ein dosisabhängiger Zusammenhang zwischen der Aufnahme der Isoflavone und der Knochendichte sowie der Ausscheidung knochenspezifischer Urinwerte nach 12 Wochen.

Die Ergebnisse der Studie zeigen deutlich einen dosisabhängigen Effekt von Isoflavonen auf die Knochendichte von Frauen nach der Menopause.

Literaturquelle
Soy isoflavones attenuate bone loss in early postmenopausal Chinese women : A single-blind randomized, placebo-controlled trial, Ye YB, Tang XY, Verbruggen MA, Su YX., Dept. of Nutrition, School of public Health Sun Yat-sen University China, Volksrepublik, Eur J Nutr, Jun 2006;8:


Weitere Informationen zu Isoflavonen werden im Vitalstoff-Lexikon angeboten.

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Calcium könnte Körpergewicht beeinflussen

Wissenschaftler überprüften in einer Studie, ob die Calciumzufuhr einen Effekt auf das Körpergewicht hat.

An der Studie nahmen 10 591 Männer und Frauen im Alter zwischen 53 bis 57Jahren teil, die Fragebogen zur Ernährung und zum Lebensstil beantworteten. Die Forscher werteten Daten zur Calciumaufnahme, Gewichtsverlauf sowie andere Faktoren aus.

Es zeigte sich nur bei Frauen ein Einfluss von Calcium auf das Körpergewicht.

Frauen, die täglich eine Nahrungsergänzung mit mehr als 500 mg Calcium einnahmen, nahmen im Verlauf von 10 Jahren weniger Gewicht zu als Frauen, die kein zusätzliches Calcium aufnahmen
. Die Calciumzufuhr über die Nahrung beeinflusste das Körpergewicht nicht.

Eine erhöhte Calciumzufuhr könnte somit bei Frauen im mittleren Lebensalter einen günstigen Effekt auf das Körpergewicht haben.

Literaturquelle

Calcium intake and 10-year weight change in middle-aged adults, Gonzalez AJ, White E, Kristal A, Littman AJ., J Am Diet Assoc, Jul 2006;106(7):1066-73

Weitere Informationen zum Vitalstoff Calcium finden Sie im Vitalstoff-Lexikon.

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Alkoholische Getränke und Lungenkrebsrisiko
Wissenschaftler untersuchten, ob der Genuss von alkoholischen Getränken mit dem Auftreten von Lungenkrebs bei männlichen Rauchern in Zusammenhang steht.
Die Wissenschaftler zogen Daten einer groß angelegten Studie heran, an der 84.170 Männer im Alter zwischen 45 bis 69 Jahren teilnahmen. Über statistische Modelle ermittelten die Wissenschaftler unter Berücksichtigung verschiedener Einflussfaktoren das Risiko einer Lungenkrebserkrankung bei Genuss von Bier, Rotwein, Weißwein und Likör.

Ergebnisse
Es zeigte sich eine Abnahme des Lungenkrebsrisikos um 60 % bei dauerhaften Rauchern, wenn diese 1-mal täglich ein Glas Rotwein konsumierten.
Bei Konsum von Bier, Weißwein oder Likör zeigte sich keine Risikominimierung.

Zusammenfassung
Ein moderater Genuss von Rotwein (wahrscheinlich bedingt durch die Rotwein-Polyphenole) kann das Risiko einer Lungenkrebserkrankung bei Rauchern verringern.

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Vitamin D kann vor kolorektalen Adenomen schützen
Es besteht ein Zusammenhang zwischen dem Vitamin-D-Status und dem Auftreten von Dickdarmkrebs. Unklar ist hingegen ein Zusammenhang zwischen Vitamin D und kolorektalen Adenomen.
Wissenschaftler werteten 17 Studien aus, in denen der Vitamin-D-Status, die Vitamin-D-Aufnahme und das Auftreten von kolorektalen Adenomen untersucht wurden.

Ergebnisse
Bei den Studienteilnehmern mit den höchsten Blutwerten an Vitamin D und der höchsten Aufnahme von Vitamin D war das Risiko für kolorektale Adenome und das Wiederauftreten kolorektaler Adenome deutlich geringer als bei denen mit den niedrigsten Vitamin-D-Werten.

Zusammenfassung
Kolorektale Adenome gelten als Hochrisikofaktor für Dickdarmkrebs. Die Analyse belegt, dass eine erhöhte Aufnahme von Vitamin D vor kolorektalen Adenomen und ihrem Wiederauftreten schützt.

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Schwaches Herz durch Vitamin-D-Mangel?

„Ein Vitamin D-Mangel kann Auslöser für die Entstehung einer Herzschwäche sein“, so die Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik in Aachen.

Wissenschaftler der Bonner Universität in Kooperation mit dem Herzzentrum Bad Oeynhausen fanden bei einer Studie heraus, dass bei Patienten mit einer Herzinsuffizienz die Vitamin D-Werte um bis zu 50 Prozent niedriger waren als bei den gesunden Kontrollpersonen. Womöglich könne man also schwache Herzen in Zukunft mit Vitamin D auf Trab bringen.

Dass Hühner unter Vitamin D-Mangel eine Herzschwäche entwickeln, die mit einer Vitamin D-Zufuhr übers Futter behandelt werden kann, ist schon seit Jahren bekannt, so die Gesellschaft. Auch die Herzmuskelzellen von Ratten besitzen zahlreiche Rezeptoren für dieses Vitamin. Die Vermutung, dass beim Menschen ein Zusammenhang bestehe, lag für die Wissenschaftler also nahe.

Vitamin D wird zum einen vom Körper selbst synthetisiert und zum anderen mit der Ernährung zugeführt. Das in der Haut durch Sonnenlicht gebildete Vitamin D deckt ungefähr 75 bis 90 Prozent des täglichen Bedarfs. Dafür ist jedoch ein regelmäßiger und ausreichender Aufenthalt im Freien notwendig. Wer tagsüber im Büro sitzt und zudem in der Freizeit ein Schattendasein fristet, bildet nur wenig Vitamin D.

Eine Zufuhr über die Ernährung ist nur durch den regelmäßigen Verzehr verschiedener Fischsorten wie Aal, Lachs, Forelle oder Hering möglich. Deshalb sind gerade in der Winterzeit zwei bis drei Fischmahlzeiten pro Woche empfehlenswert, da hierzulande die UV-B-Strahlung durch das Sonnenlicht zu dieser Zeit nicht ausreicht. Von einer exzessiven Sonnenbestrahlung im Sommer ist jedoch wegen der Nebenwirkungen abzusehen. Zur Vitamin D-Synthese reichen die Sonnenstrahlen, die auf Gesicht, Arme und Hände einwirken.

Die Fähigkeit des Körpers, Vitamin D selber zu synthetisieren, nimmt mit zunehmendem Alter ab. Ein 80-Jähriger stellt bei gleicher UVB-Bestrahlung nur noch ein Viertel der Vitamin D-Menge her wie ein 20-Jähriger. Interessanterweise leiden fast alle Senioren unter einer, wenn auch oft nur sehr leichten, Herzinsuffizienz. Momentan ist nicht auszuschließen, dass die Herzinsuffizienz selbst zu einem niedrigen Vitaminspiegel beiträgt und damit ein Teufelskreis einsetzt, da viele Herzkranke sich nur selten in der Sonne aufhalten.

Internetquelle: www.ernährungsmed.de

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„Ozon-Therapie“ - ein kurzer Einblick

Die Ozon-Therapie beeinflusst unter Anwendung eines Sauerstoff-Ozongasgemisches die Stoffwechselregulation des Körpers.

Medizinisches Ozon wird als Gemisch aus reinstem Sauerstoff und reinstem Ozon durch Entladungen von Hochspannungsröhren in speziellen Ozontherapiegeräten hergestellt. Es besteht zu 99,9 % aus reinem Sauerstoff.

Das frisch hergestellte medizinische Ozon kann entweder direkt in Muskeln, Gelenke und Venen eingespritzt werden oder es wird unter Verwendung spezieller Katheter in Darm oder Scheide verabreicht. Bei der äußerlichen Anwendung wird das reine Gas, ein Ozonwassergemisch, sowie ozonisiertes Olivenöl verwendet.

Die Ozon-Therapie kann unter anderem bei folgenden unterschiedlichsten Erkrankungen einen ergänzenden positiven Nutzen für die Gesundheit haben.

  • Blut-, Gefäßerkrankungen und Durchblutungsstörungen
  • Stoffwechselerkrankungen
  • Krebsnachbehandlung
  • Infektanfälligkeit
  • Hauterkrankungen
  • Migräne
  • Rheumatischen Erkrankungen
  • Autoimmunerkrankungen

Die Ozon-Therapie wirkt in Ihrem Körper durchblutungsfördernd, keimtötend und entzündungshemmend. Regelmäßige Ozonbehandlungen aktivieren das Immunsystem und wirken revitalisierend. Die Lebensqualität und die Vitalität werden durch die Stoffwechselumstellung dauerhaft verbessert.

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Typische Anzeichen der Hautalterung

Das Leben geht an unserer äußeren Hülle, der Haut, nicht spurlos vorüber: Zwischen dem 30. und 35. Lebensjahr werden erste altersbedingte Hautveränderungen sichtbar. Kleinere Augenfältchen können sich bei Frauen bereits ab dem 30. und bei Männern ab dem 35. Lebensjahr zeigen.

Vor allem bei Menschen, die ihre Haut oftmals der Sonnenstrahlung ausgesetzt haben, zeigt sich die Alterung durch schlaffe, raue Hautpartien, die verstärkt Falten ausbilden. Menschen mit diesen typischen altersbedingten Hautveränderungen, der so genannten solaren Elastose, vermitteln äußerlich einen älteren Eindruck als sie eigentlich sind.

Typische Anzeichen einer alternden Haut sind die Altersflecken, die vor allem bei hellhäutigen Menschen vorrangig im Gesicht oder auf dem Handrücken erscheinen. Sie zeigen sich in grauer, brauner oder schwarzer Farbe und müssen in der Regel nicht therapiert werden.

Weiterhin können mit zunehmendem Alter warzenähnliche Auswüchse auftreten - die so genannte seborrohische Keratose. Diese sind bräunlich, gelb oder schwarz und nicht mit einem Melanom zu verwechseln. Um eine Verwechslung auszuschließen, sollte bei dieser Art von Hautalterung der Rat eines Arztes hinzugezogen werden. Die Auswüchse können bei Bedarf entfernt werden.

So genannte Kirschangiome zeigen sich durch kleine, rötliche Ausbuchtungen, deren Ursache nicht bekannt ist. Sie lassen sich durch Lasertherapie oder Stromtherapie entfernen.

Kleine weiche Auswüchse, die sich vor allem in Nacken- oder Leistengegend zeigen, können ebenfalls auf eine Form von altersbedingter Hautveränderung zurückzuführen sein. Auch sie können vom Arzt durch standardisierte Verfahren entfernt werden.

Viele weitere Informationen zum Thema Hautalterung finden Sie auf dem Internetportal der Deutschen Klinik für Anti-Ageing KG.

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Schützt Zweisprachigkeit vor Demenzerkrankungen?

Es ist nicht neu, dass Erwachsene ihr Gehirn trainieren können, indem sie es permanent fordern. Entsprechende Lernprozesse führen dazu, dass sich vermehrt Verbindungen zwischen den Nervenzellen ausbilden, beziehungsweise bereits vorhandene Verknüfungen festigen.

Vor diesem Hintergrund haben Wissenschaftler jetzt herausgefunden, dass Menschen, die lebenslang in zwei Sprachen kommunizieren, einer Demenz vorbeugen können.

Ein kanadisches Team wertete im Rahmen einer Studie die Daten von Patienten aus, bei denen entsprechende Gedächtnisstörungen auftraten. Im Ergebnis zeigte sich, dass diejenigen, die nur einer Sprache mächtig waren, die ersten Symptome einer Demenz durchschnittlich im Alter von 71 Jahren zeigten. Bei zweisprachig lebenden Patienten hingegen traten diese Symptome durchschnittlich vier Jahre später auf.

Sicherlich besteht zu diesem Thema noch weiterer Forschungsbedarf. Das Ergebnis der Studie zeigt jedoch wieder einmal eindeutig, dass man nicht nur durch sportliche Ativitäten den Körper tranieren sollte, um gesund zu altern. Auch ein regelmäßiges mentales Training ist unabdingbar, um die höheren Lebensjahre auch noch bei guter geistiger Gesundheit genießen zu können.

Weitere Informationen für ein gesundes langes Leben erhalten Sie auf dem Internetportal der Deutschen Klinik für Anti Ageing KG.

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Risikofaktor Blutfette - Ernährungsumstellung allein hilft nicht immer

Eine ausgewogene, fettarme Ernährung ist für die Gesundheit von besonderer Bedeutung. Menschen mit einem erhöhten Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen verzichten deshalb oft ganz bewusst auf fetthaltige Nahrungsmittel wie Butter oder Sahne, um dadurch ihren Cholesterin-Spiegel zu senken. Der Cholesterinwert im Blut kann nach aktuellen Angaben des Bundesverbandes Deutscher Internisten (BDI) jedoch nur teilweise durch ein solches Ernährungsverhalten reduziert werden, so berichtet der aid infodienst Verbraucherschutz, Ernährung, Landwirtschaft e. V.

Der Grund dafür liegt in dem Eiweiß Lipoprotein (a), das - ähnlich wie das bekannte LDL (Low Density Lipoprotein) - für den Transport von Cholesterin im Blut verantwortlich ist. Die vom Körper produzierte Menge dieses Proteins ist genetisch festgelegt und unabhängig von dem Maß an Fett, das mit der Nahrung aufgenommen wurde. Ein zu hoher Lipoprotein (a)-Wert kann die Auflösung kleiner Blutgerinnsel hemmen und außerdem entzündliche Prozesse in den Blutgefäßen verursachen. Blutwerte über 30mg/dl werden von Experten heute als ein eigenständiger, wichtiger Risikofaktor für Herz-Kreislauferkrankungen angesehen.

Besonders gefährdet sind Patienten, bei denen zusätzlich noch der LDL-Wert erhöht ist.
Wenn es trotz medikamentöser Einstellung der Blutfette durch so genannte "Lipidsenker" immer wieder zu Gefäßerkrankungen kommt, dann empfehlen Internisten inzwischen, auch das Lipoprotein a im Blut zu messen. Gleiches gilt für Familien, die überdurchschnittlich häufig oder auch schon in jungen Jahren betroffen sind. Wer einen zu hohen Lipoprotein-Spiegel hat, sollte entsprechende Medikamente einnehmen.
Im Zweifel kann dieses Eiweiß auch noch durch eine "Lipid-Apherese" gezielt aus dem Blut gefiltert werden. Das Prinzip der Blutwäsche als regelmäßige Entgiftung funktioniert ähnlich wie das Entfernen harnpflichtiger Stoffe bei der Nierendialyse. Seit Beginn 2009 übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen bei Hochrisikopatienten mit einem erhöhten Lipoprotein (a)-Spiegel die Kosten für ein solches Verfahren.

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Nutzen Sie die Prostatakrebsvorsorge!

Jährlich erkranken über 40.000 Männer an Prostatakrebs, mehr als 11.000 pro Jahr sterben an den Folgen der Erkrankung. Die Prostatakrebsvorsorge besteht aus diagnostischen Maßnahmen, die einfache, schmerzlose Untersuchungen darstellen. Sie dienen der Früherkennung einer Krebserkrankung der Prostata mit dem Ziel, den Krebs in einem heilbaren Stadium nachzuweisen und zu heilen.

Die Prostatakrebsvorsorge ist eine unkomplizierte, ungefährliche Untersuchung.
Der Arzt kann mit dem Finger vom Enddarm aus Vergrößerungen, Verhärtungen und Knoten der Prostata tasten. Zusätzlich kann durch eine Blutabnahme das so genannte PSA (prostataspezifisches Antigen) bestimmt werden, das eine Krebserkrankung anzeigen kann. Auch eine spezielle Ultraschalluntersuchung - die transrektale Prostatasonographie - dient der Prostatakrebsvorsorge.

Die Prostata, die auch Vorsteherdrüse genannt wird, sitzt im Becken des Mannes zwischen der Harnblase und dem Darm. Besonders ältere Männer leiden unter krankhaften Veränderungen der Prostata, die von Störungen beim Wasserlassen bis zu einer ernsten Krebserkrankung reichen können. Während 50 % Prozent aller Frauen regelmäßig zur Krebsvorsorge gehen, tun dies nur 15 % aller Männer, obwohl der Prostatakrebs eine der häufigsten Krebserkrankungen des Mannes ist.

Die Prostatakrebsvorsorge ist für Sie eine wichtige Untersuchung, mit der Sie sich vor einer zu spät erkannten Krebserkrankung schützen können.
Die regelmäßige Untersuchung dient dem Erhalt Ihrer Gesundheit und Ihrer Vitalität.

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Bei Fragen und Anregungen helfen wir Ihnen gern weiter.

News

 

PD Dr. med. Thomas Köhnlein

Wir freuen uns, ab dem 03.07.2018, Herrn PD Dr. med. Thomas Köhnlein aus Leipzig als weiteren Pneumologen hier in Teuchern im Team zu haben

 

FEV1/FVC < LLN UND/ODER < 0,7 BEI COPD? ZUR DIAGNOSTISCHEN RELEVANZ VON FEV1/FVC > LLN UND < 0,7

Mühle A 1, Mühle J 2, Schreiber J 3

1 Internistisches Facharztzentrum Teuchern, 2 Domgymnasium Naumburg, 3 Universitätsklinik für Pneumologie, Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg 

tl_files/faz/image/0161914_fazt_poster_rot.jpg 

„Spiroergometrie bei chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) ...“.

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Allergiestudie - "Pollen sind nicht gleich Pollen"

Wissenschaftler der Münchener Universität stellten heraus, dass die Wirkung von Pollen sehr unterschiedlich sein kann. Ob beispielsweise Birke, Gräser oder Oliven - in Abhängigkeit vom Zeitpunkt und Ort ihrer Entstehung können die Mengen der allergieauslösenden Eiweißverbinden stark variieren. Somit kann die Polle einer gleichen Pflanzen-Art aus unterschiedlichen Regionen Europas auch unterschiedlich starke allergische Reaktionen auslösen.

Wie die Zeitschrift "Atmospheric Enviroment" (Volume 55, August 2012, Pages 496–505) veröffentlichte, wollten die Wissenschaftler im Rahmen der dreijährigen  "Hialine-Studie" nähere Erkenntnisse zu den Hauptauslösern des Heuschnupfens gewinnen. Dazu stellten Forscher in 11 europäischen Ländern spezielle Untersuchungen zu den Pollen von Birken, Gräsern und Oliven an. Zwar gibt bereits die Pollenkonzentration in der Luft Auskunft darüber, wie sehr die Pollen belastend auf die betroffenen Allergiker wirken. Ob die einzelnen Pollen jedoch besonders aggressiv sind oder nicht, dazu fehlten noch nähere Erkenntnisse. In Abhängigkeit der Pflanzenreife beinhalten die Pollen einer Pflanze zum einen abweichende Allergene. Zum anderen ist auch die Menge dieser aggressiven Verbindungen sehr unterschiedlich. Besonderen Wert legten die Wissenschaftler daher auf einen möglichen Zusammenhang zwischen der Anzahl der Pollen und der Menge der ausgeschütteten Allergene. Im Ergebnis zeigte sich, dass in den meisten Fällen die Pollenzahl mit der Allergenmenge übereinstimmte.

In Abhängigkeit der Messstationen und der Tage, an denen die Messungen vorgenommen wurden, wich das allergische Potential einer Pflanzensorte jedoch stark voneinander ab. Diese großen Schwankungen gab es vor allem bei den Pollen von Gräsern. Als Beispiel: Gräserpollen in Frankreich setzten eine siebenfache Menge einzelner Allergene frei als solche in Portugal. Bei Oliven-Pflanzen führten bereits zwei Messstationen, die "nur" 400 km voneinander entfernt waren, dazu, dass sich ein sehr unterschiedliches Allergenpotential ausbildete.

Die Wissenschaftler stellten außerdem fest, dass auch das Wetter maßgeblich dazu beitragen kann, dass Gegenden, die eigentlich kein oder nur geringes Allergenpotential haben, plötzlich von "eingeflogenen" Pollen aus benachbarten Ländern überflutet waren.

Mittels der neuen Erkenntnisse könnte den Allergikern zukünftig geholfen werden, indem die Auswertungen zur Pollenkonzentration, zum Pollenflug und den Wetterdaten kombiniert werden, um daraus noch aussagekräftigere Allergenvorhersagen liefern zu können.

  

Health Claims - EU veröffentlicht zugelassene Gesundheitsangaben

"Gut für Herz und Kreislauf", "stärkt die Abwehrkräfte" oder "fördert die Gesundheit ihrer Kinder" - künftig dürfen Lebensmittel nur noch mit gesundheitsbezogenen Angaben beworben werden, wenn diese Wirkung wissenschaftlich erwiesen ist; so berichtet Heike Kreutz vom aid infodienst Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz e. V.
Die Europäische Kommission hat nach langjähriger Prüfung eine Liste mit 222 zulässigen "Health Claims" veröffentlicht, die in der gesamten Europäischen Union gültig ist. Damit soll der Verbraucher vor irreführender Werbung geschützt und bei seiner Kaufentscheidung unterstützt werden. Die Lebensmittelhersteller haben sechs Monate Zeit, um ihre Werbung an die neuen Anforderungen anzupassen. Ab Anfang Dezember 2012 sind alle Angaben verboten, die nicht zugelassen sind und für die kein aktuelles Zulassungsverfahren läuft.

Die Europäische Kommission hat vor allem Werbung für Vitamine und Mineralstoffe zugelassen. So dürfen Hersteller ihre Produkte damit anpreisen, dass Vitamin C das Immunsystem stärkt und Calcium wichtig für die Knochen ist, wenn bestimmte Mengen zugesetzt werden. Auch Aussagen wie "Phytosterine senken den Cholesterinspiegel" und "Wasser reguliert die Körpertemperatur" sind erlaubt. Die Behauptung, dass probiotische Jogurts positiv auf das Immunsystem wirken, darf in Zukunft nicht mehr verwendet werden.

(Quelle: aid.de)

 

  

Sport



Die "Leistungsdiagnostik" im Sport

Die so genannte "Leistungsdiagnostik im Ausdauerbereich" dient der Ermittlung der aktuellen maximalen körperlichen Leistungsfähigkeit eines Menschen durch Erfassung von wissenschaftlich akzeptierten Körperparametern unter Belastung. Gleichzeitig werden die "individuelle aerobe Schwelle (IAS)" und die "individuelle anaerobe Schwelle (IANS)" ermittelt, die für das Ausdauertraining relevante Orientierungsgrößen sind.

Als Verfahren der Leistungsdiagnostik gelten das Belastungs-EKG, die Laktatdiagnostik mit Bestimmungen in der Ruhe-, Belastungs- und Erholungsphase sowie die Messung der Atemgase und maximalen Sauerstoffaufnahme unter Belastung (Spiroergometrie oder Ergospirometrie).
In der ärztlichen Praxis werden – entsprechend der betriebenen Sportdisziplin oder Hauptbelastungsform – die Belastungsuntersuchungen auf dem Laufband oder auf dem Fahrradergometer durchgeführt. In der leistungssportlichen Praxis werden zusätzlich auch Feldtests gemacht.

Mit Hilfe der Spiroergometrie und/oder Laktatdiagnostik lässt sich in der Belastungs-Untersuchung feststellen, auf welche Form der Energiebereitstellung (aerober Fettstoffwechsel, aerober Kohlenhydratstoffwechsel, anaerober alaktazider Stoffwechsel oder anaerober laktazider Stoffwechsel) der Proband in Abhängigkeit von der Belastungsintensität zurückgreift. Für diese unterschiedlichen Formen der Energiebereitstellung stehen verschiedene Energieträger zur Verfügung (Kreatinphosphat, Adenosintriphosphat, Glucose, Glykogen, Körperfett und Blutfette).
Durch die gleichzeitige Aufzeichnung der Herzfrequenz gelingt die Zuordnung der einzelnen Belastungsformen. So lässt sich ein individueller Trainingsplan mit Angabe von unterschiedlichen Trainingsbereichen und entsprechenden Zielherzfrequenzen erstellen. Dabei orientiert man sich nicht nur an der individuellen aeroben und individuellen anaeroben Schwelle, sondern auch an der Zielsetzung des Trainings und an den zur Verfügung stehenden Trainingseinheiten pro Woche.

Die Leistungsdiagnostik gibt somit Aufschluss über die maximale Leistungs- und Belastungsfähigkeit eines Menschen. Auf der Grundlage der Leistungsdiagnostik kann ein zielorientiertes Training geplant und durchgeführt werden. Im Freizeit- und Gesundheitssportbereich dienen die erhobenen Daten dem optimalen und individuellen Trainingsaufbau. Im Leistungssportbereich dient die Leistungsdiagnostik einer optimierten Trainingsplanung und Verbesserung der körperlichen Leistungsfähigkeit. Der Verlauf der leistungsdiagnostischen Befunde ermöglicht die Objektivierung der Leistungsentwicklung und die stete Optimierung des Trainingsplans.

Leistungsdiagnostik ist für alle Menschen sinnvoll, die ein effizientes Ausdauertraining machen möchten. Neben Leistungs- und ambitionierten Freizeitsportlern sind es auch Gesundheitssportler jeden Alters und besonders auch Menschen mit Vorerkrankungen.



Morgensport nicht ohne kleinen Frühstückssnack

Viele Menschen nutzen die frühen Morgenstunden, um noch vor dem Frühstück joggen zu gehen. Wie schön ist das Gefühl, sich bereits zu Beginn des Tages aufgerafft zu haben, um etwas für die körpereigene Fitness zu tun. In den meisten Fällen erfolgt der Frühsport, ohne vorher gefrühstückt zu haben. Zum einen ist dafür die Zeit zu knapp, und zum anderen möchte man seinen Körper nicht zu sehr mit einem vollen Magen belasten.

Wer annimmt, dass ein derartiger Nüchternlauf besonders gesund ist und vor allem zu einer größeren Fettverbrennung führt, der befindet sich im Irrtum. Es bestand zwar lange die Annahme, dass der Körper beim Frühsport auf überschüssige Fettreserven zurückgreift, um die benötigte Energie liefern zu können. Diese These konnte jedoch nicht bestätigt werden.

Richtig ist, dass der Körper auf Glykogenspeicher, die natürliche Speicherform der Kohlenhydrate, zurückgreifen muss, um auch ohne Frühstück die sportliche Leistung zu meistern. Dieses Glykogen findet man in Muskeln sowie in der Leber. Während der Leberglykogenspiegel zu Beginn des Tages ziemlich leer ist, haben die Muskeln noch genügend gespeicherte Kohlenhydrate zu bieten.
Wer also ohne Frühstück losläuft, der greift auf diese Muskelglykogenspeicher zurück und ist noch lange nicht auf die Fettspeicher angewiesen. Überschüssiges Fett wird also nicht schneller abgebaut. Somit ist es vor dem Hintergrund des Abnehmens egal, ob Sie mit oder ohne Frühstück joggen.

Einen Nachteil gibt es beim Nüchternsport jedoch: Zu schnell besteht die Gefahr einer Unterzuckerung, weil unter anderem auch das Gehirn ausreichend Energie benötigt, um seine Leistung zu erfüllen. Die fehlenden Kalorien bezieht es ebenfalls nicht aus den Fettreserven, sondern es greift auf Eiweißreserven zurück. Dieser Prozess erfolgt auf Kosten des Muskel- und Bluteiweißes und wirkt sich nachteilig auf Ihre Gesundheit aus.

Ein kohlenhydratreiches Frühstück vor dem Laufen, zum Beispiel mit Müsli, verhindert diesen nachteiligen Stoffwechselvorgang, so dass die wichtigen Körpereiweiße nicht angegriffen werden. Auf diese Weise haben Sie die Sicherheit, mit dem morgendlichen Sport nicht nur Ihre Fitness, sondern vor allem Ihre Gesundheit zu erhalten.
Viele Informationen zum Thema "Energiestoffwechsel beim Sport" finden Sie im Gesundheitslexikon.


  

Beauty und ästhetische Medizin




Vitalstoffe und Ernährung



Geringe Vitamin D-Aufnahme als Risikofaktor für Schlaganfall

Eine geringe Aufnahme von Vitamin D stellt nach den Erkenntnissen von Wissenschaftlern einen unabhängigen Risikofaktor für das Auftreten einer Apoplexie (Schlaganfall) dar.
In einer prospektiven, bevölkerungsbezogenen, longitudinalen Kohortenstudie, untersuchten sie über einen Zeitraum von 34 Jahren (1965 – 1999) den Zusammenhang zwischen der Vitamin D-Aufnahme und der Inzidenzrate (Anzahl der Neuerkrankungen) für Apoplexie. An der Studie nahmen 7.385 Männer japanisch-amerikanischer Herkunft im Alter zwischen 45 und 68 Jahren (bei Studienbeginn) teil, deren Vitamin D-Zufuhr anhand von Telefonbefragungen zur Ernährung bestimmt wurde.

Ergebnisse
Innerhalb des 34-jährigen Follow-up-Zeitraums erlitten 960 Teilnehmer eine Apoplexie. Teilnehmer, deren Vitamin D-Zufuhr sich im niedrigsten Quartil (das Viertel des Studienkollektivs mit der geringsten Vitamin D-Aufnahme) befand, besaßen eine signifikant höhere altersangepasste Wahrscheinlichkeit, an einer Apoplexie zu erkranken, als Teilnehmer mit einer Vitamin D-Zufuhr im höchsten Quartil. Pro 1.000 Teilnehmern lag der Unterschied zwischen dem niedrigsten im Vergleich zum höchsten Quartil für die Gesamtheit aller Apoplexiefälle bei 6.38 gegenüber 5.14 Personen pro Jahr (p = 0.030) und für thromboembolische Apoplexie (Schlaganfall aufgrund eines Blutgerinnsels) 4.36 gegenüber 3.30 Personen pro Jahr (P = 0.033).
Mithilfe statistischer Methoden konnte unter Berücksichtigung einiger Risikofaktoren die Bedeutung der aufgenommenen Menge an Vitamin D noch deutlicher herausgestellt werden. Im Vergleich zum höchsten Quartil besaßen Personen, deren Vitamin D-Zufuhr sich im untersten Quartil befanden, ein um 22 % höheres Risiko, an einer Apoplexie zu erkranken und ein um 27 % höheres Risiko für eine thromboembolische Apoplexie. Signifikante Zusammenhänge zwischen der Vitamin D-Zufuhr und hämorrhagischer Apoplexie (Schlaganfall aufgrund von Hirnblutung) waren hingegen nicht vorhanden.

Zusammenfassung
Eine hohe Zufuhr an Vitamin D besitzt somit im Umkehrschluss protektive (schützende) Eigenschaften für eine Apoplexie, insbesondere für eine thromboembolische Apoplexie.

Hinweis zum Versorgungszustand von Vitamin D (Nationale Verzehrstudie II 2008)
In der Altersgruppe ab dem 19. LJ. erreichen über die normale Ernährung 0 % der Frauen und Männer die Zufuhr-Empfehlung, weshalb den am schlechtesten Versorgten circa 19,2 µg Vitamin D fehlen. (DGE-Empfehlung: 20 µg/Tag)





Vitamin C-Supplementierung wirkt blutdrucksenkend

Die Supplementierung (Nahrungsergänzung) von Vitamin C besitzt nach den Ergebnissen einer Meta-Analyse von amerikanischen Wissenschaftlern einen blutdrucksenkenden Effekt.

Ergebnisse
Wissenschaftler analysierten die Daten von 29 randomisierten kontrollierten klinischen Kurzzeitstudien mit einer durchschnittlichen Versuchsdauer von acht Wochen. Die Größe der Studienpopulationen variierte im Bereich von 10 bis 120 Teilnehmern, die täglich oral verabreichten Mengen an Vitamin C betrugen im Durchschnitt 500 mg.
In der gepoolten (zusammengefassten) Analyse zeigten sich eine Abnahme des systolischen Blutdrucks (SBP) um 3.84 mm Hg und für den diastolischen Blutdruck (DBP) eine Abnahme von 1.48 mm Hg 04) im Vergleich zur Kontrollgruppe. Eine gezielte Analyse von Hypertonikern (Personen, welche an Bluthochdruck leiden) zeigte übereinstimmende Effekte. Bei ihnen reduzierte sich der SBP um 4.85 mm Hg und der DBP um 1.67 mm Hg.

Zusammenfassung
Eine orale Vitamin C-Supplementierung weist demnach blutdrucksenkende Eigenschaften auf.

Hinweis zum Versorgungzustand von Vitamin C (Nationale Verzehrstudie II 2008)
In der Altersgruppe vom 19. - 80. LJ. erreichen nur circa 70 % der Frauen und Männer die Zufuhr-Empfehlung. Den am schlechtesten Versorgten fehlen circa 50 - 60 mg Vitamin C.
(DGE-Empfehlung 100 mg/Tag)



  

Anti-Aging - Alt werden, jung bleiben



Gedächtnisschwund im Alter - Fischmahlzeiten können helfen

Dass ein regelmäßiger Verzehr von Fisch gesund ist, insbesondere auch für die Gesundheit unseres Gehirns, ist allgemein bekannt. Nur weshalb das so ist, und wie die Inhaltsstoffe einer Fischmahlzeit auf die Gedächtnisleistung wirken können, dazu fehlten bisher nähere Angaben.

Wissenschaftler der University of Alberta haben in Versuchen an Mäusen einen speziellen Zusammenhang zwischen einem hohem Fischverzehr mit den enthaltenen Omega-3-Fettsäuren und der Gehirnleistung herausgefunden und in der Zeitschrift "Applied Physiology, Nutrition and Metabolism veröffentlicht (Webveröffentlichung: 06/2012).

Im Rahmen der Untersuchung erhielt eine Gruppe von Mäusen Futter mit einem hohen Anteil der Omega-3-Fettsäure Docosahexaensäure (DHA), und einer anderen Gruppe wurde herkömmliches Futter verabreicht. Anschließend wurde das Gehirn der Mäuse näher untersucht. Insbesondere das Gedächtnisareal, der Hippocampus, wurde genauer unter die Lupe genommen. Im Ergebnis zeigte sich, dass diese Gehirnregion einen um etwa 30 % erhöhten Anteil der Omega-3-Fettsäure verzeichnete, und zwar nur bei den Tieren, an die diese Fettsäure regelmäßig verfüttert wurde. Außerdem konnte nachgewiesen werden, dass dieser erhöhte Fettsäuregehalt dazu führte, dass eine verbesserte Kommunikation der im Hippocampus vertretenen Nervenzellen auftrat - die entsprechende Gehirnleistung also besser war.

Dieses Ergebnis könnte belegen, dass eine fischreiche Ernährung besonders hilfreich sein kann, um einem möglichen Gedächtnisschwund im Alter frühzeitig gegenzusteuern. Reich an Omega-3-Fettsäuren sind vor allem die Fischsorten Hering, Makrele, Lachs und Thunfisch. Auch mit Fischölkapseln kann einer ausreichenden Versorgung nachgeholfen werden. Wichtig dabei ist es, mit Ihrem Arzt zu sprechen, um eine Überdosierung zu vermeiden. 

Hinweise zum Versorgungszustand von Omega-3-Fettsäuren
Die Versorgungssituation von Erwachsenen mit langkettigen Omega-3-Fettsäuren (Summe aus EPA und DHA) unterscheidet sich nach Alter und Geschlecht. Frauen weisen je nach Altersklasse mittlere Zufuhrwerte von 105 mg bis 240 mg auf. Männer erreichen mittlere Zufuhrwerte von 110 mg bis 450 mg. Bei beiden Geschlechtern ist die Versorgung in jungen Jahren am schlechtesten und wird mit zunehmendem Alter besser.
Weiterführende Informationen zur Anti-Aging-Medizin finden Sie im Gesundheitslexikon.


  

Knochendichtemessung - was ist das eigentlich?

Die Osteodensitometrie (Knochendichtemessung) mittels der Dual-X-Ray-Absorptiometrie (DXA/DEXA; Durchstrahlverfahren) dient der Frühdiagnose und der Verlaufskontrolle bei Osteoporose (Knochenschwund).

In folgenden Fällen kommt die Knochendichtemessung zur Anwendung:

  • Früherfassung der Osteoporose (Knochenschwund)
  • Früherfassung der Osteopenie (Minderung der Knochendichte), Knochenbruchrisikoabschätzung
  • Stadien-Einteilung der manifesten Osteoporose und Verlaufskontrolle der Progression sowie Verlaufskontrolle der (medikamentösen) Therapie
    Patienten über 65 Jahren ohne Risikofaktoren für eine Knochendichteminderung
    Patienten über 65 Jahren mit den folgenden Risikofaktoren:
    - Osteoporosebelastung in der Familie – mindestens zwei Familienmitglieder mit Osteoporose
    - Familienanamnese mit Erkrankungen, die mit einer Knochendichteminderung einhergehen
    - Unterfunktion der Keimdrüsen (Hoden/Eierstöcke) von Mann beziehungsweise Frau
    - frühes Klimakterium (Menopause, Wechseljahre)
    - Knochenbruch nach der Menopause
    - altersabhängiger, deutlicher Verlust der Körpergröße
    - Genussmittelkonsum: Alkohol (Frau: > 20 g/Tag; Mann: > 30 g/Tag); Tabak (Rauchen – bei Osteoporose nach der Menopause)
    - Bewegungsmangel
    - BMI (Bodymass-Index) < 20 kg/m²
    - unbeabsichtigter Gewichtsverlust von über 10 kg bzw. von mehr als 10 % in den letzten Jahren

Weitere Indikationen:

  • Hormonelle Faktoren – Östrogenmangel bei Mädchen und jungen Frauen, z. B. bei später Menarche (verzögerter Pubertät, > 15. Lebensjahr)
  • Früher Eintritt der Wechseljahre (< 45. Lebensjahr) oder eine frühzeitige Entfernung der Eierstöcke
  • Menopause (Wechseljahre der Frau)
  • Andropause (Wechseljahre des Mannes)
  • Magersucht
  • chronische Nierenschwäche
  • erhöhtes Sturzrisiko (mehr als 2 Stürze in 6 Monaten)
  • Schilddrüsenüberfunktion
  • Nebenschilddrüsenüberfunktion
  • Knochenerkrankungen
  • Glucocorticoid-Langzeittherapie – Cortisol-Einnahme
  • systemische Langzeittherapie mit den folgenden weiteren Medikamenten: Antiepileptika, Glucocorticoide, Heparin, Marcumar
  • Therapie mit Immunsuppressiva nach Organtransplantationen

Bei alten Personen (> 75. Lebensjahr) sollte die Messung aufgrund möglicher messtechnischer Probleme nicht mehr an der Wirbelsäule durchgeführt werden.

Die Osteodensitometrie mittels der Dual-X-Ray-Absorptiometrie (DXA/DEXA) ist ein aussagekräftiges diagnostisches Verfahren zur Erfassung der Knochendichte und der Knochenbeschaffenheit des gesamten Skelettsystems. Das wichtigste Einsatzgebiet bildet die Diagnose, die Stadien-Einteilung und die Verlaufskontrolle der Osteoporose im Hinblick auf das Frakturrisiko.

Durch regelmäßige Kontrolluntersuchungen wird Ihr Knochenbruchrisiko deutlich gesenkt und Ihre Lebensqualität erhöht.
Weiterführende Informationen zu den Verfahren finden Sie im Gesundheitslexikon.


Gesundheit und Prävention

· Orthorexie - der Zwang, sich gesund zu ernähren
· Wieso Frauen leichter „frieren“
· Pfropf im Ohr
· Wenn die Nase blutet
· Ältere Menschen häufig fehlernährt
· Erkältungszeit: Wenig Schlaf macht anfälliger

Zahngesundheit und Zahnästhetik
· Was ist eigentlich eine „Komposite-Füllung“?
· Quecksilber-Entgiftung
· Aphten
· 
Nuckelflaschenkaries - Nursing-Bottle-Syndrome

Sport
· Sport zur Gewichtsreduktion - noch zu wenig akzeptiert
· Ausdauersport als Unterstützung in der Krebstherapie
· So purzeln die Pfunde im Alltag
· Mangelhafte Venenfitness in Deutschland
· Balance-Swing und das Comeback alter Sportarten
· Chronisch krank und trotzdem Sport?

Beauty
· Hautkrebsvorsorge
· Reinigung mit Seife ohne Reue
· Schlanke Taille als wichtiges weibliches Schönheitsmerkmal
· Was ist eigentlich „Nutrikosmetik“?

Vitalstoffe und Ernährung
· Vitamin D in der Schwangerschaft könnte späteres Osteoporoserisiko mindern
· Mangel an Vitamin B1 steht in Zusammenhang mit Herzschwäche
· Sojaisoflavone vermindern Knochenverlust
· Calcium könnte Körpergewicht beeinflussen
· Alkoholische Getränke und Lungenkrebsrisiko
· Vitamin D kann vor kolorektalen Adenomen schützen

Anti-Ageing - Alt werden, jung bleiben
· Schwaches Herz durch Vitamin-D-Mangel?
· „Ozon-Therapie“ - ein kurzer Einblick
· Typische Anzeichen der Hautalterung
· Schützt Zweisprachigkeit vor Demenzerkrankungen? · Risikofaktor Blutfette - Ernährungsumstellung allein hilft nicht immer · Nutzen Sie die Prostatakrebsvorsorge!


Orthorexie - der Zwang, sich gesund zu ernähren

Eine „neue Erkrankung“, die 1997 von dem Mediziner Steve Bratmann seinen Namen erhielt, bezieht sich nicht auf die Menge des Essens, sondern auf dessen Qualität. Die Betroffenen sind besessen, ausschließlich gesunde Nahrungsmittel zu sich zu nehmen. Im Grunde ist gegen eine derartige Einstellung zum Essen nichts Negatives einzuwenden. Nur sollte sie nicht krankhaft werden.

Patienten einer Orthorexie („orthos“ = richtig; „orexis“ = Appetit) verbringen täglich Stunden damit, sich ihre Speisen zusammenzustellen. Bei ihrer Entscheidungsfindung für ein Lebensmittel spielen nicht nur der Nährwert, sondern auch die Schadstoffbelastung, das Allergenpotential oder andere Qualitätsmerkmale eine entscheidende Rolle. Diese Kontrolle kann ein derartiges Ausmaß annehmen, dass eine regelrechte Angst gegenüber dem Essen entwickelt und die Speisenauswahl immer mehr eingeschränkt wird.

Entgegen dem ursprünglichen Vorhaben, der Gesundheit etwas Gutes zu tun, wirkt sich die Orthorexie äußerst gesundheitsschädlich aus. Eine Unterversorgung mit lebenswichtigen Nährstoffen ist vorprogrammiert. Erste Symptome wie Störungen der Konzentration, Müdigkeit und Antriebslosigkeit können sich schnell einstellen.

Weiterhin fördert das „krankhafte Gesundessen“ die soziale Isolation der Betroffenen. Sie lehnen es ab, Nahrungsmittel zu essen, über deren Inhaltsstoffe und Herkunft sie keine vollständige Kenntnis haben. Essenseinladungen sowie die allgemeine Nahrungsaufnahme außer Haus werden grundsätzlich abgelehnt. Hinzu kommt der Anspruch, Freunde und Familienangehörige ebenfalls von einer derartigen krankhaften Einstellung zum Essen zu überzeugen.

Vor allem Frauen im Alter zwischen 20 und 40 Jahren mit einem höheren Bildungsniveau sind von der Orthorexie betroffen. Die Kenntnis über die zahlreichen Lebensmittelskandale, eine Gewichtsreduktions-Diät, undurchsichtige Ernährungsempfehlungen seitens der Mitmenschen oder chronische Erkrankungen können Auslöser dafür sein, dass die Betroffenen in den „Teufelskreis der gesunden Ernährung“ geraten.

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Wieso Frauen leichter „frieren“

„Mich fröstelts!“ Während Männern die sinkenden Temperaturen scheinbar nichts anhaben, wünschen sich Frauen in dieser Jahreszeit zunehmend, die Heizung wieder etwas höher zu drehen oder sich einen wärmeren Pullover anzuziehen. Dieses Phänomen hat einen biologischen Hintergrund.

Zum einen ist die Haut der Frauen dünner als die der Männer und somit kälteempfindlicher.
Dieses hat zur Folge, dass bei Frauen eine Verengung der Blutgefäße rascher eintritt als bei Männern. Insbesondere in den Armen und Beinen kann auf diese Weise weniger Blut in den Adern befördert werden. Dadurch entsteht das bekannte Gefühl von „abgefrorenen Händen und Füßen“.

Zum anderen liegt die Ursache des schnelleren Fröstelns darin, dass Frauen einen höheren Fettanteil haben als Männer. Während der männliche Körper zu 40 % Muskelmasse und zu 10 % Fettmasse besitzt, ist die Muskel- und Fettmasse bei Frauen zu Lasten der Muskelmasse verteilt. Muskelmasse hat bekanntermaßen einen höheren Stoffwechselumsatz und erzeugt somit mehr Wärme als Fettmasse.

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Pfropf im Ohr

Kennen Sie das Gefühl, plötzlich schlechter zu hören, weil irgendetwas im Ohr die Geräusche eindämmt? Eine Ursache dieser Beeinträchtigung kann Ohrenschmalz sein, der sich im Laufe der Zeit im Gehörgang festgesetzt hat. Der auf diese Weise gebildete Cerumen-Pfropf kann das Hörvermögen um bis zu 50 % reduzieren.

Unser Organismus bildet Ohrenschmalz, das so genannte Cerumen.
Es beinhaltet unter anderem Fette, die aus speziellen Talgdrüsen ausgeschieden werden. Das Ohrenschmalz hat eine wichtige Funktion der Reinigung zu erfüllen. Es fließt durch den Gehörgang, um abgestoßene Hautpartikel und Schmutzteilchen abzufangen und zu binden. Es gibt gewisse Umstände, die die Bildung von Ohrenschmalz beeinflussen. So verfügen Kinder über eine größere Menge des Sekrets als Erwachsene, und Allergiker bilden Ohrschmalz mit einem anderen Fettsäuremuster aus.

In einigen Fällen kann sich das Sekret derart erhärten, dass es nicht mehr flüssig ist. Zeichnet sich in diesem Fall das Ohr des Betroffenen durch sehr enge Gänge aus, so kann es zur Bildung eines Pfropfes kommen, welcher im Gehörgang haften bleibt. Als Folge können die Geräusche das Trommelfell schlechter erreichen, so dass das Hörvermögen eingeschränkt ist.
Abhilfe können spezielle Tropfen oder Sprays schaffen, die den Pfropf verflüssigen, um ihn anschließend mit Wasser auszuspülen. Fachärzte können den Cerumen-Pfropf allerdings auch im trockenen Zustand mit Hilfe eines Häkchens entfernen.

Viele interessante Gesundheitsinformationen über das Hörorgan finden Sie im Gesundheits-Lexikon.

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Experten beantworten Ihre Fragen zum Thema Hals-, Nasen- und Ohren-Erkrankungen

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Wenn die Nase blutet

Es sieht oftmals gefährlicher aus als es ist: Das Nasenbluten ist in der Regel harmlos und meistens nur von kurzer Dauer.

Ursache einer blutenden Nase ist häufig eine mechanische Verletzung der feinen Äderchen, die in der vorderen Nasenscheidewand fließen.
So ist in den meisten Fällen der eigene Zeigefinger schuld an dem erschreckenden Bluten, weil er zu intensiv in der Nase gebohrt hat. Bei sehr trockener Nasenschleimhaut kann schon das Naseputzen ausreichen, um das empfindliche Adergeflecht zu überreizen.

Beim Auftreten von Nasenbluten empfiehlt es sich, das Blut durch Vorbeugen des Kopfes aus der Nase laufen zu lassen. Die Nasenflügel sollten für höchstens fünf Minuten zusammengedrückt werden. Eine Kühlung des Nackens mittels Eis bewirkt ein Zusammenziehen der Gefäße, welches die Blutung stoppen kann. Nach dem Nasenbluten sollten Sie Ihre Nase einige Stunden nicht putzen, um unnötige mechanische Reize zu vermeiden.

Eine besondere Aufmerksamkeit und ärztliche Betreuung erfordert das Nasenbluten, wenn es länger als eine viertel Stunde andauert, die Blutung aus beiden Nasenlöchern erfolgt, über 500 ml Blut verloren wird, oder das Nasenbluten regelmäßig auftritt.
Starkes Nasenbluten kann durch Verödung des verletzten Äderchens gestoppt werden.
Diese Therapie erfolgt mittels speziellem Strom- oder Laserverfahren oder mit Hilfe von Silbernitrat. In schwierigeren Fällen wird ein spezieller Wattepropf, der mit Salbe versehen ist, für die Dauer von maximal drei Tagen in die Nasenhöhle eingeführt. Auch ein spezieller Eingriff durch einen Chirurgen kann erforderlich sein.

In selteneren Fällen kann das Nasenbluten auf eine Erkrankung hindeuten. So kann beispielsweise Bluthochdruck, Schwellungen der Nasen- und Nebenhöhlen oder gar Leukämie durch häufiges Nasenbluten angekündigt werden.

Interessantes zur Hals-, Nasen- und Nebenhöhlengesundheit finden Sie im Gesundheitslexikon.

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Ältere Menschen häufig fehlernährt

Viele Menschen ernähren sich falsch. Dieses Ergebnis lässt sich belegen, indem man die Patienten, die im Krankenhaus aufgenommen werden, auf ihre Vitalstoffversorgung untersucht. Hierbei zeigt sich beispielsweise, dass durchschnittlich 25 % aller Patienten in Europa fehl- oder unterernährt sind.
Eine besonders Besorgnis erregende Situation liegt bei der älteren Generation - den über 75-Jährigen - vor: In dieser Altersgruppe leidet jeder zweite eingewiesene Patient an einer Fehl- beziehungsweise Mangelernährung. Mindestens die Hälfte der über 75-jährigen Patienten sei beispielsweise mit den wichtigen Vitaminen D, E und Folsäure unterversorgt.

Ein wichtiger Schritt zur Genesung der Patienten sollte nach Meinung vieler Ernährungswissenschaftler daher eine zusätzliche Versorgung mit Vitaminen und weiteren Vitalstoffen sein. Was häufig nicht bedacht wird: Zum Zeitpunkt der Feststellung der Vitalstoffunterversorgung sind die Folgen des Vitalstoffmangels oftmals schon fortgeschritten. Beeinträchtigungen des Immunsystems und des Stoffwechsels beispielsweise sind dann häufig schon längere Zeit vorhanden.

Um derartigen Entwicklungen vorzubeugen, sollten die Betroffenen für eine ausgewogene Ernährung sorgen und bereits frühzeitig den Status der eigenen Vitalstoffversorgung bei ihrem Arzt beziehungsweise Gesundheitsberater überprüfen lassen. Auch in Altenheimen sollten die Betreuer dazu angehalten werden, verstärkt auf eine gesunde, vitalstoffreiche Ernährung zu achten, zumal auch hier durchschnittlich etwa die Hälfte der Bewohner einen Vitalstoffmangel aufweist.

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Erkältungszeit: Wenig Schlaf macht anfälliger
 
Wissenschaftler konnten im Rahmen einer vierjährigen Studie belegen, dass Menschen, die unter sieben Stunden pro Nacht schlafen, dreimal häufiger an einer Erkältung erkranken als diejenigen, die nachts acht Stunden und mehr schlafen. Wichtig dabei ist es, dass der Schlaf nicht ständig durch Wachphasen unterbrochen wird, sondern die erforderlichen Stunden durchgeschlafen werden.

Die Forscher stellten fest, dass ein Schnupfenvirus vor allem dann ansteckend sein kann, wenn der Schlaf zu kurz oder zu uneffizient ist. So hätten beispielsweise Menschen, die des Nachts regelmäßig mehrere Wachphasen haben, ein bis zu fünfmal höheres Potential, krank zu werden, als entsprechende "Durchschläfer".

Ein Erwachsener sollte daher in der Nacht nach Meinung der Wissenschaftler mindestens sieben, am besten acht Stunden Schlaf anstreben, um trotz ungünstiger Einflüsse, beispielsweise in der Erkältungszeit, möglichst gesund zu bleiben.

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Was ist eigentlich eine „Komposite-Füllung“?

Komposite bedeutet Kunststoff. Der Begriff ist somit nicht ganz treffend, da Komposite zum größeren Teil aus Glas- und Quarzteilchen und nur zu etwa einem Drittel aus Kunststoff bestehen. In der Regel werden lichthärtende Komposite verwendet, die mit Hilfe von UV-Licht direkt im Mund ausgehärtet werden können.

Die Behandlung erfolgt in folgenden Schritten.

  • Nachdem die kariöse Substanz oder eine alte Füllung entfernt wurde, wird zunächst die Oberfläche des Lochs etwas aufgeraut.
  • Ein spezielles Haftmittel wird aufgetragen, welches eine feste Verbindung zwischen dem natürlichen Zahn und der Kunststoff-Füllung herstellt.
  • Das Komposit wird in der Mehrschichttechnik aufgetragen. Das heißt, es werden mehrere dünne Schichten des weichen Materials in den Zahn eingebracht und jede Einzelne wird mit UV-Licht gehärtet.
  • Anschließend muss die Füllung poliert werden, um eine glatte Oberfläche zu schaffen.

Eine Komposite-Füllung kann leider nicht immer zum Einsatz kommen. Sie benötigt viel gesunde Zahnsubstanz, um zu haften. Sehr große Löcher lassen sich somit nicht mit dieser Art von Füllung behandeln.

Aufgrund ihrer Ästhetik sind Kunststoff-Füllungen sehr beliebt. Sie werden der natürlichen Zahnfarbe angeglichen und sind somit im Mund kaum sichtbar. Des Weiteren stellen Komposite eine gute Alternative bei Patienten mit Metall-Allergien dar.

Es muss nur wenig gesunde Zahnsubstanz entfernt werden, somit bleibt so viel wie möglich vom natürlichen Zahn erhalten.


Quecksilber-Entgiftung
Quecksilber ist bekanntermaßen in dem Füllungsmaterial Amalgam enthalten. Unter einer so genannten „Quecksilber-Detoxikation“ versteht man die Entfernung der Amalgamfüllung in Verbindung mit einer Entgiftung des Körpers, um ihm das Quecksilber zu entziehen.

Einige wenige Menschen reagieren allergisch auf Amalgam. Andere lehnen dieses Füllungsmaterial aufgrund des enthaltenen Quecksilbers ab, welches unter Umständen eine negative Wirkung auf den Körper haben kann, aber nicht muss.

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Quecksilber-Entgiftung

Quecksilber ist zwar giftig, hat jedoch erst ab einer gewissen Menge eine schädliche Wirkung auf den Menschen.

Aus Amalgamfüllungen werden täglich winzige Mengen des enthaltenen Quecksilbers freigesetzt. Der größte Teil davon wird wieder ausgeschieden. Ein kleiner Anteil Quecksilber kann jedoch im Körper zurückbleiben. Um auch diesen letzen Rest aus dem Körper zu entfernen, muss eine fachgerechte Entgiftung durchgeführt werden.
Bei einer Detoxikation werden zunächst Medikamente verabreicht, welche das Quecksilber im Körper aus den Depots herauslösen – so genannte Chelatbildner. Das Quecksilber wird mobilisiert und kann vom Körper ausgeschieden werden.

Zur Unterstützung dieser Therapie werden oft natürliche Präparate verabreicht wie beispielsweise:

  • Provitamin A - Beta-Carotin
  • Vitamin C und E
  • Bärlauch
  • Koriander
  • Algen, besonders Chlorella
  • Alpha-Liponsäure

Bitte beachten Sie, dass eine Entgiftungstherapie nur unter Aufsicht eines Zahnarztes durchgeführt werden sollte.

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Aphten

Aphten sind kleine, weißliche Flecken, die bevorzugt in der Mundhöhle im Bereich von Zahnfleisch, Mundschleimhaut oder Zunge auftreten.

Die unscheinbar wirkenden Flecken sind für den Betroffenen meist sehr schmerzhaft und können zu deutlichen Einschränkungen beim Sprechen oder bei der Nahrungsaufnahme führen.
Kommt es gehäuft zum Auftreten von Aphten, spricht man von einer Stomatitis aphtosa.

Häufig haben die Aphten einen Durchmesser von nur wenigen Millimetern, sie können jedoch auch deutlich größer ausfallen. Sie sind weiß bis gelblich gefärbt und von einem roten Hof umgeben.
Es dauert in der Regel zehn bis 14 Tage, bis die Aphte sich von allein wieder zurückbildet.

Die genauen Ursachen für die Entstehung sind bislang nicht geklärt. Es wird angenommen, dass beispielsweise kleine Verletzungen, Nahrungsmittelallergien, Stress oder eine geschwächte Abwehrlage die Entstehung einer Aphte begünstigen. Auch ein Mangel an Vitamin B12, Eisen oder Folsäure werden als mögliche Auslöser diskutiert.

Um die Schmerzen zu lindern, werden schmerzstillende und entzündungshemmende Substanzen eingesetzt in Form von Mundspülungen oder Substanzen zum Auftragen. Die Dauer der Heilung kann dadurch jedoch nur geringfügig beeinflusst werden. Auch natürliche Mittel wie Propolis kommen in der Behandlung von Apthen zur Anwendung.

Weitere Informationen bietet Ihnen das Vitalstoff-Lexikon.

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Nuckelflaschenkaries - Nursing-Bottle-Syndrome

Als Nursing-Bottle-Syndrome wird das Auftreten von Karies bis hin zu einer weitgehenden Zerstörung der Milchzähne bei Säuglingen und Kleinkindern bezeichnet, die durch häufige oder dauerhafte Gabe von zucker-, kohlenhydrat- oder fruchtsäurehaltigen Getränken mittels Nuckelflasche entsteht. Auch die Verwendung von Schnabeltassen oder Trinklerntassen kann zur Ausbildung der Nuckelflaschenkaries führen.

Nuckelflaschenkaries beginnt meistens an den oberen Schneidezähnen. Wird am Trinkverhalten nichts verändert, kann sich die schmerzhafte Zerstörung der Zähne auf das gesamte Gebiss ausbreiten.

Die Milchzähne sind wichtige Platzhalter für die bleibenden Zähne und sollten unter allen Umständen gepflegt und erhalten werden. Um die Entstehung eines Nursing-Bottle-Syndroms zu verhindern, sollten Eltern folgende Hinweise beachten.

  • Überlassen Sie Ihrem Kind die Flasche oder Schnabeltasse nicht zum Dauernuckeln.
  • Geben Sie Ihrem Kind von Anfang an nur ungesüßten Tee oder Wasser.
  • Saugerflaschen oder Schnabeltassen sollten nicht zum Einschlafen oder zur Beruhigung gegeben werden, da ein Gewöhnungseffekt entsteht.
  • Trinklernflaschen und Schnabeltassen sollten nur kurzfristig als Übergang zu Tasse angewendet werden. Zwischen dem 10. und 12. Lebensmonat sollte das Trinken aus einer Tasse erlernt werden.
  • Ab dem Durchbruch des ersten Zahnes sollen die Milchzähne morgens und abends geputzt werden.
  • Nach dem Zähneputzen und vor dem Zubettgehen darf weder Milch noch Tee oder Fruchtsaft verabreicht werden. Ist das Kind durstig, geben Sie ihm etwas Wasser, das ist noch immer der beste Durstlöscher.

Wenn Sie sich an diese Regeln halten, können Sie das Auftreten schmerzhafter Zahnzerstörungen bei Ihrem Kind erfolgreich vermeiden.

Weitere Informationen zu Zahnerkrankungen bietet Ihnen das Zahn-Lexikon.

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Sport zur Gewichtsreduktion - noch zu wenig akzeptiert

Wer überschüssige Pfunde seines Körpergewichts loswerden möchte, der sollte neben einer ausgewogenen Ernährung vor allem besonderen Wert auf regelmäßige sportliche Aktivität legen. Drei- bis viermal wöchentlich sollten die Abnehmwilligen mindestens eine halbe Stunde Sport treiben.

Auskunft darüber, ob diese Empfehlung von der Bevölkerung befolgt wird, sollte die Auswertung von entsprechenden Befragungen unterschiedlicher Institutionen bringen.

So befragte beispielsweise das amerikanische National Health Interview Survey eine Auswahl an Bürgern, um unter anderem Informationen zum Ausmaß der körperlichen Aktivität zu erhalten.

Im Ergebnis zeigt sich, dass lediglich etwa die Hälfte der Befragten besonderen Wert auf Sport legt, um das eigene Gewicht zu reduzieren. Je höher der Bildungsstand und je niedriger das Alter und der Body-Mass-Index (BMI), desto eher bestand die Einsicht, dass Sport eine wichtige Maßnahme ist, um ein gesundes Körpergewicht zu erhalten. So treiben insbesondere ältere und stark übergewichtige Menschen sehr viel weniger Sport als jüngere, normalgewichtige Personen.

Eine weitere Auswertung der Befragung ergab, dass die Sporttreibenden ihren Trainingsumfang stark überschätzten: Nur etwas mehr als 50 % erfüllten die Minimalansprüche der NHIS. Am häufigsten führten die Betroffenen ihre mangelhafte sportliche Akzeptanz darauf zurück, dass sie keine Zeit hätten und sich äußerst schwer täten, ihren gewohnten Tagesablauf durch Sport aufzuwerten.

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Ausdauersport als Unterstützung in der Krebstherapie

Es gibt zahlreiche Beispiele, die beweisen, dass Sport einen positiven Einfluss auf die Genesung einer Krebserkrankung hat. So haben beispielsweise der amerikanische Radsportprofi Lance Armstrong, der schon öfter als Sieger aus der Tour de France hervorging, und die weltbekannte Hürdenläuferin Ludmilla Enquist ihre Krebserkrankungen mit Hilfe des Sports erfolgreich besiegt.

Um diesen positiven Effekt des Sports zu erforschen, wurden in den vergangenen Jahren zahlreiche Studien durchgeführt.

Grundsätzlich ist der Wissenschaft daher bekannt, dass regelmäßiger Ausdauersport folgende medizinischen Auswirkungen hervorrufen kann, die einen positiven Einfluss auf die Krebserkrankung ausüben:

  • Verbesserung des Immunsystems
  • Veränderung des Hormonspiegels
  • Zunahme des Kalorienverbrauchs

Wie das Institut für Morphologie und Tumorforschung, Köln, in dem Wissenschaftsmagazin „f.i.t“ der Deutschen Sporthochschule Köln berichtet, können diese Mechanismen dazu führen, dass die Abwehr gegenüber Krebszellen gestärkt, ein ungünstiger Spiegel der Sexualhormone vermieden - vor allem im Zusammenhang mit Brustkrebs -  und „weniger Energie zum Wachsen von Tumoren“ bereitgestellt werden kann.

Auch therapiebegleitend unterstützen Ausdauersportarten den Heilungserfolg. Vor allem beim hormonabhängigen Brustkrebs gibt es Anzeichen dafür, dass regelmäßiges Training eine Hormontherapie bei Brustkrebspatienten optimal unterstützt.

In der Krebsnachsorge bieten sportliche Aktivitäten den Betroffenen eine ideale Möglichkeit, um auch das psychische und physische Gleichgewicht wiederherzustellen.

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So purzeln die Pfunde im Alltag

In der gemütlichen, dunklen Jahreszeit ist die Vorfreude auf den kommenden Frühling groß. Nur leider haben sich bei vielen Menschen in den vergangenen Monaten kleine Fettpölsterchen eingeschlichen. Um diese wieder pünktlich zur luftigen Jahreszeit los zu werden, müssen Sie nicht gleich zu einer strengen Diät übergehen. Die folgenden Tipps zeigen, wie man schon im Alltag ganz nebenbei die Pfunde purzeln lassen kann.

Auf dem Weg zur Arbeit sollten Sie möglichst auf das Fahrrad umsteigen oder bei Benutzung von Bus und Bahn eine Haltestation eher aussteigen.
Im Bürogebäude sollten möglichst Treppen anstelle des Aufzugs genutzt werden. Ein Spaziergang in der Mittagspause verbrennt zusätzliche Kalorien. Vielleicht lässt der eine oder andere Kollege sich überreden, Sie zu begleiten.

Hausarbeiten wie Kochen, Putzen, Staubsaugen und Bügeln bieten den günstigen Nebeneffekt, den gesamten Körper fit zu halten und dabei zusätzlich Kalorien zu verbrennen. Auch die Gartenarbeit dient als idealer Fettbrenner. All diese Tätigkeiten sollten Sie daher unter diesem neuen figurbewussten Gesichtspunkt sehen.

In der Freizeit sollten Sie ebenfalls möglichst viele Gelegenheiten nutzen, um Ihren Körper zur Kalorienverbrennung anzuregen. Wenn Sie für sich noch keine passende Ausdauersportart gefunden haben, sollten Sie jetzt den Einstieg in Ihr individuelles Sportlerprogramm finden: Fordern Sie Ihren Körper beispielsweise zu Tagesbeginn durch eine kleine Morgengymnastik, oder genießen Sie den Feierabend beim Walken oder Joggen an der frischen Luft. Sie werden sehen, wie schnell Sie auf diese Weise überflüssige Pfunde verlieren.

Weitere Tipps, die Ihnen helfen, Ihr Wohlfühlgewicht zu erhalten, bietet Ihnen das EUSANA Abnehmprogramm.

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Mangelhafte Venenfitness in Deutschland

Maximal die Hälfte aller Bundesbürger haben gesunde Venen. Leichte bis fortgeschrittene Krampfadern und deren gesundheitliche Folgen geben nicht selten Anlass zur Sorge.

Eine mangelnde Venenfitness äußert sich in erster Linie durch ein schweres Beingefühl, geschwollene Unterschenkel, Krämpfe in den Waden und Ruhelosigkeit der Beine. Bei Betroffenen, die lange sitzen oder stehen oder sich bei warmen Temperaturen aufhalten, zeigen sich die Symptome stärker.

Man unterscheidet zwischen zwei Formen von Krampfadern, der so genannten Varicosis.
Die primäre Varicosis ist vererbbar, die jedoch durch gewisse Lebensumstände noch verstärkt werden kann. Diese Form ist häufig auf eine angeborene Bindegewebsschwäche zurückzuführen, bei denen die Venen an Elastizität verlieren und leicht zu einer Krampfader „ausleiern“ können. Verursacher für die Entwicklung sind neben den bereits beschriebenen Umständen weiterhin ungesundes Schuhwerk und unpassende Kleidung, die den Venenfluss beeinträchtigt. Auch Übergewicht und Trägheit des Darms können das Auftreten von Krampfadern verstärken.

Die sekundäre Varicosis ist hauptsächlich auf verschlossene Venen zurückzuführen. So kann es beispielsweise zur Entzündung der Venen kommen, wobei unter anderem Allergien, Infektionen oder auch Blutvergiftungen und Karzinome Verursacher sein können. Schlimmstenfalls können sich die venösen Beinbeschwerden durch eine Venenthrombose äußern, aus der sich eine Lungenembolie entwickeln kann. Nicht selten ist die Thrombose als eine Folge von verlangsamten Blutströmen in den Venen anzusehen. Aus diesem Grunde sind häufig Menschen betroffen, deren Beine aufgrund verordneter Bettruhe oder aufgrund einer Reise ruhig gestellt werden.

Eine Venenerkrankung kann in vielen Fällen durch die Behandlung mit Kompressionen gelindert werden. Voraussetzung für einen guten Therapieerfolg bildet eine angepasste Bewegungstherapie, bei der die Venen durch Laufen und Gymnastik gestärkt werden. Spezielle Trainingsmethoden der Venenfitness dienen zudem auch als ideale Methode, um Venenerkrankungen vorzubeugen.

Weitere Informationen zu diesem Thema erhalten Sie im Gesundheits-Lexikon.

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Balance-Swing und das Comeback alter Sportarten

Alte Fitnessklassiker wie das Seilhüpfen, Rudern oder Aerobic stehen derzeit wieder stark im Trend, allerdings dem heutigen Fitness-Niveau angepasst.
Vor allem bei den um die 40-Jährigen, die übrigens heute zu der sportlichsten Generation hierzulande zählt, ist die Nachfrage nach derartigen Fitnessklassikern hoch. Es mag daran liegen, dass es sich bei dieser Altersgruppe häufig um Wiedereinsteiger handelt, und sie daher Sportarten bevorzugen, die sie aus jüngeren Jahren kennen.

So verhält es sich beispielsweise auch mit der wiederentdeckten Retro-Sportart mit dem modernen Namen "Balance-Swing".
Wer kennt es nicht aus seiner Schulzeit oder heute von seinem Nachwuchs: Das klassische Trampolin, auf dem jedes Kind liebend gern herumhüpft. Vor einigen wenigen Jahren hatten auch Erwachsene ihr sportliches Interesse am Hüpftraining gefunden. So empfahlen Fitnessexperten dieses Gerät schon deshalb, weil der federnde Untersatz die Effektivität der Übungen erheblich steigern könne: Das Laufen auf einem Trampolin fördere die körperliche Fitness besser als das Joggen im Freien auf "normalem" Untergrund, so die Experten.

Heute nennt sich das Trampolin-Training "Balance-Swing" und beinhaltet ein komplettes Trainingsprogramm, umrahmt von einer Aufwärmphase mit speziellen Muskelübungen und einer abschließenden Entspannungsphase. Wie der Name schon sagt, wird auf dem Trampolin auch nicht mehr gehüpft, sondern eher geschwungen. Das heißt, dass die Füße beinahe immer das Sprungtuch berühren. Auf diese Weise wird nicht nur die Ausdauer trainiert, sondern auch besonderer Wert auf Koordination, gute Körperhaltung und Stärkung der Rückenmuskulatur gelegt.

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Chronisch krank und trotzdem Sport?

Immer wieder stehen chronisch Kranke vor der Frage, ob sie ihrer Gesundheit zusätzlich schaden, wenn sie sich sportlich betätigen. Leider weisen sie zu häufig sportliche Aktivitäten von sich mit der Begründung, dass beispielsweise aufgrund bestimmter Rücken- oder Gelenkprobleme die Belastungen durch Sport ungesund seien.

Sport ist unbedingt geeignet, um den eigenen Körper vor Krankheiten und Verletzungen zu schützen - sei es in jungen Lebensjahren oder auch im höheren Lebensalter. Wichtig dabei ist es nur, die richtige Sportart zu wählen. Grundsätzlich sollten chronisch Kranke insbesondere nach einer langen sportlichen Pause ihren Arzt aufsuchen, um den Gesundheitszustand überprüfen zu lassen. Nur so kann gewährleistet werden, dass man bei der Wahl der geeigneten Sportart vorhandene Beeinträchtigungen des Körpers optimal berücksichtigt.

  • Bei Rückenproblemen beispielsweise kann ein individuelles medizinisches Krafttraining die Problematik lindern, indem die Muskeln und Knochen gestärkt werden. Für Betroffene einer Osteoporose hingegen würde ein solches Training die Knochen zu sehr belasten.
  • Arthrose-Patienten sollten nur solche Sportarten wählen, die nicht zur übermäßigen Belastung der Gelenke führen. In diesem Falle sind regelmäßige, leichte Bewegungen in Form von Schwimmen, Wassergymnastik, Walken oder Radfahren besonders geeignet, um den Stoffwechsel - auch in den Gelenken - zusätzlich anzuregen.
  • Diabetiker können grundsätzlich jede Art von sportlicher Betätigung wählen, um den Blutzuckerspiegel und den Körperfettanteil zu senken. Als Vorsichtsmaßnahme sollten die Betroffenen auf eine mögliche Unterzuckerung vorbereitet sein und wissen, wie sie sich in einem solchen Fall zu verhalten haben.
  • Auch bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen ist ein ausdauerndes Training besonders empfehlenswert, welches mindestens an drei Tagen in der Woche für etwa eine halbe Stunde durchgeführt werden sollte. Die plötzliche Belastung beispielsweise bei Kraftsportarten sollte nicht zu hoch sein, so dass eine daraus resultierende Pressatmung vermieden wird. Auch Aktivitäten, bei denen die Schnellkraft gefordert wird, können dem Herz-Kreislaufsystem mehr Schaden als Nutzen zufügen.
  • Übergewicht ist ebenso ein wichtiger Grund, um in Ergänzung zu einem individuellen Abnehmprogramm regelmäßig Ausdauersport zu treiben. Wichtig für die eigene Motivation und die körperliche Gesundheit ist es hierbei, die sportlichen Ansprüche anfangs nicht zu hoch zu schrauben. Außerdem ist es ratsam, für die Auswahl der geeigneten Sportart den Arzt hinzuzuziehen.

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Hautkrebsvorsorge

Hautkrebs ist eine Erkrankung, bei der sich bösartige Zellen der Haut ungehindert vermehren und ihre direkte Umgebung zerstören sowie auch den gesamten Körper befallen können.

Hauptrisikofaktor für die Entstehung von Hautkrebs ist die übermäßige UV-Bestrahlung durch Sonnenlicht und Sonnenbank. Der Krebsart nach werden im Wesentlichen das maligne Melanom, das Spinaliom und der Basalzellkrebs unterschieden.

Die Zahl der Neuerkrankungen eines malignen Melanoms - des bösartigen Hauttumors - hat sich in den letzten 15 Jahren in Europa fast verdoppelt. Das maligne Melanom ist der gefährlichste Hautkrebs, da er häufig Tochtergeschwülste, so genannte Metastasen, in anderen Organen bildet. Er tritt überwiegend an den dem Licht ausgesetzten Körperstellen - Gesicht, Dekolletee und Händen -, aber auch an anderen Stellen auf. Maligne Melanome ähneln im Aussehen Muttermalen.

Die so genannte Aktinische Keratose beziehungsweise Lichtkeratose ist eine Verhornungsstörung der Haut. Sie ist durch Sonnenstrahlung oder Solarium bedingt. In einigen Fällen kann sich aus einer aktinischen Keratose Krebs entwickeln - das so genannte Plattenepithelkarzinom oder Spinaliom. Man spricht daher bei aktinischen Keratosen auch von Präkanzerosen - Krebsvorstufen.

Der Stachelzellkrebs - Spinaliom oder Plattenepithelkarzinom - ist mit 50 von 100.000 Frauen und 100 von 100.000 Männern, die jährlich neu erkranken, weit verbreitet. Es wird durch Strahlung ausgelöst - sowohl Sonnenstrahlung als auch Strahlung in Solarien. Dieser Tumor neigt zu Blutungen und bildet häufig Krusten und derbe Knoten.

Der Basalzellkrebs - Basaliom - trat früher insbesondere bei älteren Menschen auf. Mittlerweile sind auch jüngere Menschen häufiger davon betroffen.

Dieser Krebs bildet keine Metastasen, kann jedoch sehr tief in die Haut einwachsen und darunter liegende Gewebe schädigen. Die Sterblichkeit liegt bei etwa 1 % der Betroffenen.

Neben den aufgeführten Hautkrebsarten können weitere spezialisierte Formen die Gesundheit beeinträchtigen. Eine regelmäßige Vorsorgeuntersuchung ist daher unabdingbar. Die Hautkrebsvorsorge ist vor allem erforderlich bei folgenden Personen:

  • Personen mit ausgeprägten und häufigen Sonnenbrandreaktionen in der Kindheit und Jugend
  • Personen, die über längere Zeit intensiver Sonnenstrahlung ausgesetzt waren, zum Beispiel bei Personen, die sich überwiegend im Freien aufhalten
  • Hellhäutigen und rothaarigen Menschen
  • Personen mit einer hohen Anzahl von Muttermalen
  • Genetisch vorbelasteten Menschen mit einem oder mehreren Fällen von Hautkrebs in der Familie
  • Personen, die häufig mit Arsen oder Teer arbeiten
  • Menschen mit starker radioaktiver Strahlenbelastung, zum Beispiel nach einer Strahlentherapie
  • Personen, die das Immunsystem hemmende Medikamente einnehmen, beispielsweise aufgrund einer Organtransplantation

Die Hautkrebsvorsorge wird in regelmäßigen Abständen durchgeführt. Sie umfasst eine genaue Betrachtung der Haut von Kopf bis Fuß - gegebenenfalls mittels eines Aufsichtmikroskops. Auffällige und krebsverdächtige Veränderungen können so rechtzeitig erkannt und entfernt werden.

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Reinigung mit Seife ohne Reue

Schon die Araber suchten nach einem Mittel, um den Körper schäumend zu reinigen und entwickelten bereits im siebten Jahrhundert das erste Stück Seife, nachdem schon über 2000 Jahren zuvor die Römer und Gallier erste Versuche starteten. Als diese Neuentwicklung Europa erreichte, wurde sie eher skeptisch aufgenommen, zumal man nicht von der Notwendigkeit einer entsprechenden Reinigung des Körpers überzeugt war.

Heute nimmt die Seife im Rahmen der Hygienemaßnahmen einen festen Platz ein. Dennoch ist ihr Einsatz umstritten. Enthaltene Seifenmoleküle können der Haut das natürliche Fett entziehen, welches sich als Schutz über der Haut ausbildet. Eine mit Seife gereinigte Haut verliert auf diese Weise vorübergehend ihren natürlichen Säureschutzmantel. Ist die Haut gesund, ist sie in der Lage, die Fettschicht schnell wieder aufzubauen. Problematischer hingegen ist es beispielsweise bei Neugeborenen, bei alten Menschen, bei Allergikern und Neurodermitikern. Ihr Säureschutzmantel der Haut ist bereits geschwächt, so dass eine zusätzliche „Reizung“ durch Seife nicht empfehlenswert ist. In diesen Fällen sollte ph-neutralen Syndets der Vorzug gegeben werden.

Grundsätzlich kann die Seife eine durchaus empfehlenswerte Reinigungshilfe sein, wenn sie bei gesunder Haut in der richtigen Dosierung angewendet wird.
Das Sprichwort „weniger ist mehr“ sollte dabei unbedingt befolgt werden. Falls zu verschwenderisch mit diesem Waschstück umgegangen wird, kann es leicht dazu kommen, dass Rückstände auf der Haut verbleiben - insbesondere in Körperfalten. Dieses hat zur Folge, dass der Säureschutzmantel keine Chance erhält, sich natürlicherweise wieder aufzubauen. Die Besiedlung durch unerwünschte „Bewohner“ wie Pilze wird so erleichtert.

Um die Haut nicht unnötig zu belasten, wird empfohlen, das „Stück Seife“ dem Duschgel vorzuziehen, da Duschgel erfahrungsgemäß zu hoch dosiert wird.

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Schlanke Taille als wichtiges weibliches Schönheitsmerkmal

Wissenschaftler haben herausgefunden, dass eine schlanke Taille als ein wichtiges Symbol weiblicher Schönheit anzusehen ist. Zu diesem Ergebnis kamen sie, nachdem sie jahrhundertealte Literatur zu diesem Thema ausgewertet hatten.

Dichter aus England, China und Indien - also völlig unterschiedlicher Kulturen - beschrieben zunächst zwar die weibliche Attraktivität teilweise mit unterschiedlichen Merkmalen. Eine schmale Taille jedoch galt einheitlich als zentrales Schönheitsmerkmal einer Frau.

Setzt man diese Aussage vor den Hintergrund der heutigen modernen Medizin, so legten die alten Dichter durch die Betonung einer schmalen Taille nicht nur Wert auf die weibliche Schönheit, sondern intuitiv auch auf die weibliche Fruchtbarkeit. Denn mittlerweile lassen sich hier eindeutige Zusammenhänge beschreiben: Ist die Taille im Umfang durch Fettpölsterchen zu groß, so besteht nicht nur ein Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes. Zusätzlich kann in diesem körperlichen Zustand angenommen werden, dass aufgrund eines damit verbundenen niedrigen Östrogenspiegels die Fruchtbarkeit der betroffenen Frau herabgesetzt sein kann.

Nutzen Sie unseren Test im Internet und berechnen Sie Ihr Taille-Hüft-Verhältnis.

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Was ist eigentlich „Nutrikosmetik“?

Viele kosmetische Beeinträchtigungen der Haut, Haare und Nägel sind auf eine mangelhafte Versorgung mit Nähr- und Vitalstoffen zurückzuführen. Die Nutrikosmetik ist eine Wortschöpfung aus dem englischen Wort „nutrition“ - Ernährung - und „Kosmetik“. Diese ermöglicht die gezielte Nahrungsergänzung mit Vitalstoffen, wie die folgenden Beispiele zeigen.

Vitamin-A- Derivate
werden in Kosmetika schon seit langem gegen die vorzeitige Hautalterung eingesetzt. Sie haben die gleiche Wirkung wie Progesteron - sie hemmen die Matrixmetalloproteinasen (MMPs) und damit den Kollagenabbau.
Vitamin C regt die Bildung von Kollagen und Bindegewebe an und ist für die Regeneration der Haut unverzichtbar. Es vermag ebenfalls durch seine antioxidative Wirkung die Haut vor UV-Strahlen zu schützen.
Vitamin E ist von großer Bedeutung für die Hemmung der Lipidperoxidation - Schutz der Zellmembranen - und somit für die Gesundheit aller Zellen. Während der Hemmung der radikalischen Kettenreaktion wird Vitamin E selbst oxidiert und anschließend durch Vitamin C reduziert, das heißt regeneriert.In mehreren Studien zeigte sich Vitamin E als Schutzfaktor für UV-Strahlung.
Beta-Carotin - ein Carotinoid - hat zwei Besonderheiten, die für die Prävention der Hautalterung von Bedeutung sind: Erstens die Singulettsauerstoff-Quenching-Eigenschaft (Abfangen des aggressiven Singulettsauerstoffs) und zweitens die Hemmung der Lipidperoxidation, die wichtig für den Erhalt von Zellmembranen ist. Des Weiteren bietet Beta-Carotin - sowie weitere Carotinoide ohne Provitamin A-Funktion - der Haut einen Lichtschutz.
Gamma-Linolensäure - eine Omega-6-Fettsäure - wird im gesunden menschlichen Organismus aus der essentiellen Omega-6-Fettsäure Linolsäure gebildet und reguliert die Talgdrüsensekretion.

Die Nutrikosmetik ist eine Orthomolekulare Therapie der Haut, Haare und Nägel

Folgende Wirkungen können durch die Nutrikosmetik erzielt werden.

  • Normalisierung des pH-Wertes der Haut
  • Stimulation der Kollagenbildung
  • Wiederherstellung normaler Hautfunktionen
  • Erneuerung der oberflächlichen Hautschichten
  • Verkleinerung großer Hautporen
  • Verbesserung der Hautdurchblutung
  • Verfeinerung der Hauttextur
  • Behebung von Pigmentstörungen
  • Sonnenschutz - Bewahrung der Haut vor Sonnenschäden
  • Anti-Ageing - Verjüngung der Haut und Beseitigung von feinen Falten
  • Harmonisierung der Talgproduktion


Literaturangaben und weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie im Beauty-Lexikon.

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Vitamin D in der Schwangerschaft könnte späteres Osteoporoserisiko mindern

Ein Mangel an Vitamin D tritt häufig bei Frauen im gebärfähigen Alter auf. Dieses könnte ein Hinweis darauf sein, dass durch Osteoporose bedingte Knochenbrüche im Erwachsenenalter auf eine Vitamin-D-Minderversorgung der Mütter zurückzuführen sind.

Wissenschaftler untersuchten in einer Studie, ob die Vitamin-D-Versorgung während der Schwangerschaft einen Effekt auf das spätere Knochenwachstum in der Kindheit hat. An der Studie nahmen 198 Kinder teil, die zwischen 1991 und 1992 geboren wurden. Während der Schwangerschaft bestimmten die Forscher den Körperbau, die Ernährung sowie die Vitamin-D-Versorgung der Mütter. Die Kinder wurden bis zum Alter von neun Jahren untersucht und mit den mütterlichen Charakteristika wie Körpergröße und Knochendichte verglichen.

Ein Mangel an Vitaminen D lag bei 49 Schwangeren (31%) vor. Bei 28 Frauen (18%) trat eine ungenügende Versorgung während der letzten Schwangerschaftsmonate auf.

Lag eine Minderversorgung mit Vitamin D während der letzten Schwangerschaftsmonate vor, wiesen deren Kinder eine geringere Knochendichte auf.

Es bestätigte sich, dass sich eine UV-B Bestrahlung und die zusätzliche Einnahme von Vitamin D in der Schwangerschaft positiv auswirkt, und eine ungenügende Calciumversorgung negativ für die spätere Knochendichte ist.

Das Studienergebnis zeigt, dass der Vitamin-D-Status während der Schwangerschaft das Knochenwachstum der Kinder und somit ihr Osteoporose-Risiko im späteren Leben beeinflusst. Sonnenlicht hilft dem Körper, eigenes Vitamin D zu synthetisieren. Eine zusätzliche Einnahme von Vitamin D ist besonders für schwangere Frauen wichtig, die wenig Sonnenlicht ausgesetzt sind.

Literaturquelle

Maternal vitamin D status during pregnancy and childhood bone mass at age 9 years: a longitudinal study, Javaid MK, Crozier SR, Harvey NC, Gale CR, Dennison EM, Boucher BJ, Arden NK, Godfrey KM, Cooper C., MRC Epidemiology Resource Centre. University of Southampton. Southampton General Hospital Großbritannien, Lancet, Jan 2006;7;367(9504):36-43

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Mangel an Vitamin B1 steht in Zusammenhang mit Herzschwäche

Patienten mit Herzschwäche haben ein erhöhtes Risiko für einen Vitamin-B1-Mangel, der die Erkrankung zu intensivieren scheint. Die Unterversorgung resultiert meist aus der Einnahme von harntreibenden Medikamenten (Diuretika), die die Ausscheidung erhöhen, einer Mangelernährung sowie einem fortgeschrittenen Alter der Patienten.

Wissenschaftler überprüften in einer Studie, wie stark ein Mangel an Vitamin B1 bei Patienten mit Herzschwäche ausgeprägt ist, und welche Faktoren zur Unterversorgung beitragen. An der Studie nahmen 100 Patienten mit Herzschwäche und 50 gesunde Personen teil. Gemessen wurde die Konzentration von Vitamin B1 in den roten Blutkörperchen. Einflussgrößen wie Art und Dosis von Diuretika, Funktionsstörungen des Herzens, Zufuhr an Vitamin B1, Ernährungszustand und Alter gingen in die Bewertung der Daten mit ein.

Im Ergebnis zeigt sich, dass bei einem Drittel von Patienten mit Herzschwäche ein Vitamin-B1-Mangel vorlag. Diese Unterversorgung ist auf eine erhöhte Ausscheidung des wasserlöslichen Vitamins mit dem Urin zurückzuführen. Eine Nahrungsergänzung mit Vitamin B1 kann einer unzulänglichen Versorgung vorbeugen.

Literaturquelle

The prevalence of thiamin deficiency in hospitalized patients with congestive heart failure

Hanninen SA, Darling PB, Sole MJ, Barr A, Keith ME.; Heart and Vascular Program, St. Michaels Hospital Kanada; J Am Coll Cardiol, Jan 2006;47(2):354-61

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Sojaisoflavone vermindern Knochenverlust

Studien mit einer täglichen Zufuhr von 40-99 mg Sojaisoflavonen zeigen bei Frauen nach der Menopause unterschiedliche Effekte auf den Knochenabbau.

Wissenschaftler untersuchten in einer Studie, ob höhere Dosierungen von Sojaisoflavonen den Knochenabbau vermindern können. An der Studie nahmen 90 Frauen im Alter von 45 bis 60 Jahren teil, die in drei Behandlungsgruppen eingeteilt wurden. Die Frauen erhielten über sechs Monate ein Scheinmedikament, 84 mg oder 126 mg Isoflavone. Zu Beginn und nach sechs Monaten wurden die Knochendichte der Wirbelsäule und der Hüfte gemessen sowie knochenspezifische Blut- und Urinwerte ermittelt.

Es zeigte sich ein dosisabhängiger Zusammenhang zwischen der Aufnahme der Isoflavone und der Knochendichte sowie der Ausscheidung knochenspezifischer Urinwerte nach 12 Wochen.

Die Ergebnisse der Studie zeigen deutlich einen dosisabhängigen Effekt von Isoflavonen auf die Knochendichte von Frauen nach der Menopause.

Literaturquelle
Soy isoflavones attenuate bone loss in early postmenopausal Chinese women : A single-blind randomized, placebo-controlled trial, Ye YB, Tang XY, Verbruggen MA, Su YX., Dept. of Nutrition, School of public Health Sun Yat-sen University China, Volksrepublik, Eur J Nutr, Jun 2006;8:


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Calcium könnte Körpergewicht beeinflussen

Wissenschaftler überprüften in einer Studie, ob die Calciumzufuhr einen Effekt auf das Körpergewicht hat.

An der Studie nahmen 10 591 Männer und Frauen im Alter zwischen 53 bis 57Jahren teil, die Fragebogen zur Ernährung und zum Lebensstil beantworteten. Die Forscher werteten Daten zur Calciumaufnahme, Gewichtsverlauf sowie andere Faktoren aus.

Es zeigte sich nur bei Frauen ein Einfluss von Calcium auf das Körpergewicht.

Frauen, die täglich eine Nahrungsergänzung mit mehr als 500 mg Calcium einnahmen, nahmen im Verlauf von 10 Jahren weniger Gewicht zu als Frauen, die kein zusätzliches Calcium aufnahmen
. Die Calciumzufuhr über die Nahrung beeinflusste das Körpergewicht nicht.

Eine erhöhte Calciumzufuhr könnte somit bei Frauen im mittleren Lebensalter einen günstigen Effekt auf das Körpergewicht haben.

Literaturquelle

Calcium intake and 10-year weight change in middle-aged adults, Gonzalez AJ, White E, Kristal A, Littman AJ., J Am Diet Assoc, Jul 2006;106(7):1066-73

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Alkoholische Getränke und Lungenkrebsrisiko
Wissenschaftler untersuchten, ob der Genuss von alkoholischen Getränken mit dem Auftreten von Lungenkrebs bei männlichen Rauchern in Zusammenhang steht.
Die Wissenschaftler zogen Daten einer groß angelegten Studie heran, an der 84.170 Männer im Alter zwischen 45 bis 69 Jahren teilnahmen. Über statistische Modelle ermittelten die Wissenschaftler unter Berücksichtigung verschiedener Einflussfaktoren das Risiko einer Lungenkrebserkrankung bei Genuss von Bier, Rotwein, Weißwein und Likör.

Ergebnisse
Es zeigte sich eine Abnahme des Lungenkrebsrisikos um 60 % bei dauerhaften Rauchern, wenn diese 1-mal täglich ein Glas Rotwein konsumierten.
Bei Konsum von Bier, Weißwein oder Likör zeigte sich keine Risikominimierung.

Zusammenfassung
Ein moderater Genuss von Rotwein (wahrscheinlich bedingt durch die Rotwein-Polyphenole) kann das Risiko einer Lungenkrebserkrankung bei Rauchern verringern.

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Vitamin D kann vor kolorektalen Adenomen schützen
Es besteht ein Zusammenhang zwischen dem Vitamin-D-Status und dem Auftreten von Dickdarmkrebs. Unklar ist hingegen ein Zusammenhang zwischen Vitamin D und kolorektalen Adenomen.
Wissenschaftler werteten 17 Studien aus, in denen der Vitamin-D-Status, die Vitamin-D-Aufnahme und das Auftreten von kolorektalen Adenomen untersucht wurden.

Ergebnisse
Bei den Studienteilnehmern mit den höchsten Blutwerten an Vitamin D und der höchsten Aufnahme von Vitamin D war das Risiko für kolorektale Adenome und das Wiederauftreten kolorektaler Adenome deutlich geringer als bei denen mit den niedrigsten Vitamin-D-Werten.

Zusammenfassung
Kolorektale Adenome gelten als Hochrisikofaktor für Dickdarmkrebs. Die Analyse belegt, dass eine erhöhte Aufnahme von Vitamin D vor kolorektalen Adenomen und ihrem Wiederauftreten schützt.

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Schwaches Herz durch Vitamin-D-Mangel?

„Ein Vitamin D-Mangel kann Auslöser für die Entstehung einer Herzschwäche sein“, so die Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik in Aachen.

Wissenschaftler der Bonner Universität in Kooperation mit dem Herzzentrum Bad Oeynhausen fanden bei einer Studie heraus, dass bei Patienten mit einer Herzinsuffizienz die Vitamin D-Werte um bis zu 50 Prozent niedriger waren als bei den gesunden Kontrollpersonen. Womöglich könne man also schwache Herzen in Zukunft mit Vitamin D auf Trab bringen.

Dass Hühner unter Vitamin D-Mangel eine Herzschwäche entwickeln, die mit einer Vitamin D-Zufuhr übers Futter behandelt werden kann, ist schon seit Jahren bekannt, so die Gesellschaft. Auch die Herzmuskelzellen von Ratten besitzen zahlreiche Rezeptoren für dieses Vitamin. Die Vermutung, dass beim Menschen ein Zusammenhang bestehe, lag für die Wissenschaftler also nahe.

Vitamin D wird zum einen vom Körper selbst synthetisiert und zum anderen mit der Ernährung zugeführt. Das in der Haut durch Sonnenlicht gebildete Vitamin D deckt ungefähr 75 bis 90 Prozent des täglichen Bedarfs. Dafür ist jedoch ein regelmäßiger und ausreichender Aufenthalt im Freien notwendig. Wer tagsüber im Büro sitzt und zudem in der Freizeit ein Schattendasein fristet, bildet nur wenig Vitamin D.

Eine Zufuhr über die Ernährung ist nur durch den regelmäßigen Verzehr verschiedener Fischsorten wie Aal, Lachs, Forelle oder Hering möglich. Deshalb sind gerade in der Winterzeit zwei bis drei Fischmahlzeiten pro Woche empfehlenswert, da hierzulande die UV-B-Strahlung durch das Sonnenlicht zu dieser Zeit nicht ausreicht. Von einer exzessiven Sonnenbestrahlung im Sommer ist jedoch wegen der Nebenwirkungen abzusehen. Zur Vitamin D-Synthese reichen die Sonnenstrahlen, die auf Gesicht, Arme und Hände einwirken.

Die Fähigkeit des Körpers, Vitamin D selber zu synthetisieren, nimmt mit zunehmendem Alter ab. Ein 80-Jähriger stellt bei gleicher UVB-Bestrahlung nur noch ein Viertel der Vitamin D-Menge her wie ein 20-Jähriger. Interessanterweise leiden fast alle Senioren unter einer, wenn auch oft nur sehr leichten, Herzinsuffizienz. Momentan ist nicht auszuschließen, dass die Herzinsuffizienz selbst zu einem niedrigen Vitaminspiegel beiträgt und damit ein Teufelskreis einsetzt, da viele Herzkranke sich nur selten in der Sonne aufhalten.

Internetquelle: www.ernährungsmed.de

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„Ozon-Therapie“ - ein kurzer Einblick

Die Ozon-Therapie beeinflusst unter Anwendung eines Sauerstoff-Ozongasgemisches die Stoffwechselregulation des Körpers.

Medizinisches Ozon wird als Gemisch aus reinstem Sauerstoff und reinstem Ozon durch Entladungen von Hochspannungsröhren in speziellen Ozontherapiegeräten hergestellt. Es besteht zu 99,9 % aus reinem Sauerstoff.

Das frisch hergestellte medizinische Ozon kann entweder direkt in Muskeln, Gelenke und Venen eingespritzt werden oder es wird unter Verwendung spezieller Katheter in Darm oder Scheide verabreicht. Bei der äußerlichen Anwendung wird das reine Gas, ein Ozonwassergemisch, sowie ozonisiertes Olivenöl verwendet.

Die Ozon-Therapie kann unter anderem bei folgenden unterschiedlichsten Erkrankungen einen ergänzenden positiven Nutzen für die Gesundheit haben.

  • Blut-, Gefäßerkrankungen und Durchblutungsstörungen
  • Stoffwechselerkrankungen
  • Krebsnachbehandlung
  • Infektanfälligkeit
  • Hauterkrankungen
  • Migräne
  • Rheumatischen Erkrankungen
  • Autoimmunerkrankungen

Die Ozon-Therapie wirkt in Ihrem Körper durchblutungsfördernd, keimtötend und entzündungshemmend. Regelmäßige Ozonbehandlungen aktivieren das Immunsystem und wirken revitalisierend. Die Lebensqualität und die Vitalität werden durch die Stoffwechselumstellung dauerhaft verbessert.

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Typische Anzeichen der Hautalterung

Das Leben geht an unserer äußeren Hülle, der Haut, nicht spurlos vorüber: Zwischen dem 30. und 35. Lebensjahr werden erste altersbedingte Hautveränderungen sichtbar. Kleinere Augenfältchen können sich bei Frauen bereits ab dem 30. und bei Männern ab dem 35. Lebensjahr zeigen.

Vor allem bei Menschen, die ihre Haut oftmals der Sonnenstrahlung ausgesetzt haben, zeigt sich die Alterung durch schlaffe, raue Hautpartien, die verstärkt Falten ausbilden. Menschen mit diesen typischen altersbedingten Hautveränderungen, der so genannten solaren Elastose, vermitteln äußerlich einen älteren Eindruck als sie eigentlich sind.

Typische Anzeichen einer alternden Haut sind die Altersflecken, die vor allem bei hellhäutigen Menschen vorrangig im Gesicht oder auf dem Handrücken erscheinen. Sie zeigen sich in grauer, brauner oder schwarzer Farbe und müssen in der Regel nicht therapiert werden.

Weiterhin können mit zunehmendem Alter warzenähnliche Auswüchse auftreten - die so genannte seborrohische Keratose. Diese sind bräunlich, gelb oder schwarz und nicht mit einem Melanom zu verwechseln. Um eine Verwechslung auszuschließen, sollte bei dieser Art von Hautalterung der Rat eines Arztes hinzugezogen werden. Die Auswüchse können bei Bedarf entfernt werden.

So genannte Kirschangiome zeigen sich durch kleine, rötliche Ausbuchtungen, deren Ursache nicht bekannt ist. Sie lassen sich durch Lasertherapie oder Stromtherapie entfernen.

Kleine weiche Auswüchse, die sich vor allem in Nacken- oder Leistengegend zeigen, können ebenfalls auf eine Form von altersbedingter Hautveränderung zurückzuführen sein. Auch sie können vom Arzt durch standardisierte Verfahren entfernt werden.

Viele weitere Informationen zum Thema Hautalterung finden Sie auf dem Internetportal der Deutschen Klinik für Anti-Ageing KG.

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Schützt Zweisprachigkeit vor Demenzerkrankungen?

Es ist nicht neu, dass Erwachsene ihr Gehirn trainieren können, indem sie es permanent fordern. Entsprechende Lernprozesse führen dazu, dass sich vermehrt Verbindungen zwischen den Nervenzellen ausbilden, beziehungsweise bereits vorhandene Verknüfungen festigen.

Vor diesem Hintergrund haben Wissenschaftler jetzt herausgefunden, dass Menschen, die lebenslang in zwei Sprachen kommunizieren, einer Demenz vorbeugen können.

Ein kanadisches Team wertete im Rahmen einer Studie die Daten von Patienten aus, bei denen entsprechende Gedächtnisstörungen auftraten. Im Ergebnis zeigte sich, dass diejenigen, die nur einer Sprache mächtig waren, die ersten Symptome einer Demenz durchschnittlich im Alter von 71 Jahren zeigten. Bei zweisprachig lebenden Patienten hingegen traten diese Symptome durchschnittlich vier Jahre später auf.

Sicherlich besteht zu diesem Thema noch weiterer Forschungsbedarf. Das Ergebnis der Studie zeigt jedoch wieder einmal eindeutig, dass man nicht nur durch sportliche Ativitäten den Körper tranieren sollte, um gesund zu altern. Auch ein regelmäßiges mentales Training ist unabdingbar, um die höheren Lebensjahre auch noch bei guter geistiger Gesundheit genießen zu können.

Weitere Informationen für ein gesundes langes Leben erhalten Sie auf dem Internetportal der Deutschen Klinik für Anti Ageing KG.

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Risikofaktor Blutfette - Ernährungsumstellung allein hilft nicht immer

Eine ausgewogene, fettarme Ernährung ist für die Gesundheit von besonderer Bedeutung. Menschen mit einem erhöhten Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen verzichten deshalb oft ganz bewusst auf fetthaltige Nahrungsmittel wie Butter oder Sahne, um dadurch ihren Cholesterin-Spiegel zu senken. Der Cholesterinwert im Blut kann nach aktuellen Angaben des Bundesverbandes Deutscher Internisten (BDI) jedoch nur teilweise durch ein solches Ernährungsverhalten reduziert werden, so berichtet der aid infodienst Verbraucherschutz, Ernährung, Landwirtschaft e. V.

Der Grund dafür liegt in dem Eiweiß Lipoprotein (a), das - ähnlich wie das bekannte LDL (Low Density Lipoprotein) - für den Transport von Cholesterin im Blut verantwortlich ist. Die vom Körper produzierte Menge dieses Proteins ist genetisch festgelegt und unabhängig von dem Maß an Fett, das mit der Nahrung aufgenommen wurde. Ein zu hoher Lipoprotein (a)-Wert kann die Auflösung kleiner Blutgerinnsel hemmen und außerdem entzündliche Prozesse in den Blutgefäßen verursachen. Blutwerte über 30mg/dl werden von Experten heute als ein eigenständiger, wichtiger Risikofaktor für Herz-Kreislauferkrankungen angesehen.

Besonders gefährdet sind Patienten, bei denen zusätzlich noch der LDL-Wert erhöht ist.
Wenn es trotz medikamentöser Einstellung der Blutfette durch so genannte "Lipidsenker" immer wieder zu Gefäßerkrankungen kommt, dann empfehlen Internisten inzwischen, auch das Lipoprotein a im Blut zu messen. Gleiches gilt für Familien, die überdurchschnittlich häufig oder auch schon in jungen Jahren betroffen sind. Wer einen zu hohen Lipoprotein-Spiegel hat, sollte entsprechende Medikamente einnehmen.
Im Zweifel kann dieses Eiweiß auch noch durch eine "Lipid-Apherese" gezielt aus dem Blut gefiltert werden. Das Prinzip der Blutwäsche als regelmäßige Entgiftung funktioniert ähnlich wie das Entfernen harnpflichtiger Stoffe bei der Nierendialyse. Seit Beginn 2009 übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen bei Hochrisikopatienten mit einem erhöhten Lipoprotein (a)-Spiegel die Kosten für ein solches Verfahren.

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Nutzen Sie die Prostatakrebsvorsorge!

Jährlich erkranken über 40.000 Männer an Prostatakrebs, mehr als 11.000 pro Jahr sterben an den Folgen der Erkrankung. Die Prostatakrebsvorsorge besteht aus diagnostischen Maßnahmen, die einfache, schmerzlose Untersuchungen darstellen. Sie dienen der Früherkennung einer Krebserkrankung der Prostata mit dem Ziel, den Krebs in einem heilbaren Stadium nachzuweisen und zu heilen.

Die Prostatakrebsvorsorge ist eine unkomplizierte, ungefährliche Untersuchung.
Der Arzt kann mit dem Finger vom Enddarm aus Vergrößerungen, Verhärtungen und Knoten der Prostata tasten. Zusätzlich kann durch eine Blutabnahme das so genannte PSA (prostataspezifisches Antigen) bestimmt werden, das eine Krebserkrankung anzeigen kann. Auch eine spezielle Ultraschalluntersuchung - die transrektale Prostatasonographie - dient der Prostatakrebsvorsorge.

Die Prostata, die auch Vorsteherdrüse genannt wird, sitzt im Becken des Mannes zwischen der Harnblase und dem Darm. Besonders ältere Männer leiden unter krankhaften Veränderungen der Prostata, die von Störungen beim Wasserlassen bis zu einer ernsten Krebserkrankung reichen können. Während 50 % Prozent aller Frauen regelmäßig zur Krebsvorsorge gehen, tun dies nur 15 % aller Männer, obwohl der Prostatakrebs eine der häufigsten Krebserkrankungen des Mannes ist.

Die Prostatakrebsvorsorge ist für Sie eine wichtige Untersuchung, mit der Sie sich vor einer zu spät erkannten Krebserkrankung schützen können.
Die regelmäßige Untersuchung dient dem Erhalt Ihrer Gesundheit und Ihrer Vitalität.

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Bei Fragen und Anregungen helfen wir Ihnen gern weiter.